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talinee

talinee, 23, weiblich, Hamburg

Next Gen Virals

Abgelegt unter dies und das, web2.0 | geschrieben am 02.09.2010

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Virals, also Videos, die sich durch Weitersenden virus-artig verbreiten, sind mittlerweile rar geworden. Damit ein Video noch an die Kontakte weitergeleitet wird und das wirklich massen-artig, muss es schon extrem lustig oder spektakulär sein. Kurzzeitig änderte sich das mit den interaktiven Videos, Quizes und ähnlichem, und dann noch mit den Expandables, also Videos, die den Rahmen (und den Video-Player) sprengen. Beispiel dafür gibt’s wahlweise auf dem SMAGImbiss oder bei Gefahrgut. Auch andere Arten von Video-Plaern mit mehr Features kamen auf, Beispiel dafür gibt’s nochmal hier.

Ja gut, genug altes Zeug, was ist das nächste, neueste, beste? Die interaktiv-verlinkten und auf Nutzereingaben eingehenden Videos! Wie was? Ja, richtig! Mitbestimmung ist angesagt, und eine Firma hat’s extrem gut vorgemacht: Tipp-Ex!

Schaut euch hier das erste Video an, und dann werdet kreativ!

Ein paar Tipps für ideenlose? Versucht’s mal mit “kisses”, “tickles”, “shoots” oder “calls”… Und lasst euch noch mehr einfallen! Eure coolsten Entdeckungen könnt ihr mir auch gerne hier mitteilen, ich hatte noch nicht die Zeit, mir alle Einfälle anzusehen.

Onlinekram im Offline-Leben

Abgelegt unter Lifestyle, Soziale Netzwerke, web2.0 | geschrieben am 20.08.2010

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Eine Ausbreitung von Online-Netzwerken im echten Leben – klingt im ersten Moment irgendwie ziemlich merkwürdig. Muss es aber gar nicht sein, wie einige aktuelle Kunstprojekte/Streetarts zeigen, zum Beispiel der durchaus bekannte I like-Button:
Frühstück Nummer 2 in Varese
CC Some rights reserved by Jürg Stuker on flickr

Und auch ein Dislike-Button wurde von slowRFX schon in Berlin gesichtet:
German newspaper #BILD adbusting with #facebook #dislike butt... on Twitpic

Gut, das meiste davon kennt man schon. Aber es gibt auch ein paar neue Visualisierungen des Themas, wie das Projekt von Agnes Lison und Marcel-André Casasola Merkle. Hier geht es um Flattr:

Virtuelle Umkleide – es wird noch dauern…

Abgelegt unter Lifestyle, dies und das | geschrieben am 16.08.2010

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Ich bin ja ein Mädchen. Ich mag Klamotten und Shoppen, und ich mag auch das Internet und liebe die Kombination: Online-Shopping! Aber Klamotten online zu kaufen hat öfter mal den ein oder anderen Nachteil. Man kann die Sachen nicht in die Hand nehmen und anprobieren, und nachher sitzt’s fürchterlich. Und bei manchen doofen Shops muss man dann auch noch die Rücksendekosten nach Spanien selbst tragen, solange keine Fehllieferung vorlag. Ne, das ist nicht ganz so toll. Aber findige Menschen haben sich ja schon lange was in mit “Augmented Reality” überlegt, denn es bietet ja so viele Möglichkeiten bei genau diesem Problem.

Der ein oder andere mag sich erinnern dass ich mal eine Software ausprobiert und das ganze aufgenommen habe, was witzig war aber nicht ohne Schwierigkeiten verlief. Jetzt jedenfalls hab ich mich gefreut wie ein Honigkuchenpferd als ich gelesen habe, dass die virtuelle Umkleide bei seventeen.com (so ne Teenie-Shoppingseite) online geht und gleich wieder ausprobiert. Endlich echte Produkte und sowas, yay.

Wie Blumenkübel Werbung machen

Abgelegt unter Lifestyle, web2.0 | geschrieben am 14.08.2010

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Eins vorweg: Ich hab mal ein bisschen Urlaub gemacht und hab es (unerwarteterweise) geschafft, mich selbst weitestgehend vom PC fern zu halten. Daher gab’s in letzter Zeit so wenig Beiträge. Ich bin zwar schon länger wieder da, komme aber vor lauter Einarbeitungsstress zu nicht besonders viel. Ganz untätig war ich aber auch nicht: Das als Notlösung eingebaute reCaptcha zum Spam-Schutz bei den Kommentaren ist weg, stattdessen dürft ihr jetzt Rechenaufgaben lösen. Und der Twitter-Share-Button ist jetzt der eigens von Twitter entwickelte, er hat wohl ein paar Macken wie es aussieht und deswegen mal schauen ob ich wirklich dabei bleibe.

Jetzt aber zum Blumenkübel! Jaja ihr glaubt wahrscheinlich, ich hätte ihn während meines Urlaubs verpasst? Aber weit gefehlt, den habe sogar ich mitbekommen! Wir wissen also alle, worum es geht. In Münster wurde ein Blumenkübel, der vor einem Altersheim stand, von Vandalen zerstört. Die Bewohner waren fassungslos. Und die sozialen Webwelt stand ebenfalls Kopf. Es wurde ein neues Mem geboren. Jajaja, alles verstanden.

Die Autovermietung Sixt ist auch im Web bereits berühmt für ihre Werbeanzeigen die sehr schnell, man möchte schon beinahe “Echtzeit” sagen, tagesaktuelle Themen aufgreifen. So auch geschehen beim Blumenkübel-Mem:

Flashgames deluxe! [Gastbeitrag]

Abgelegt unter Gastbeiträge, dies und das | geschrieben am 07.08.2010

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Dieser Beitrag wurde von Falk Ebert von Gefahrgut verfasst. Falk studiert Werbung und Marktkommunikation an der Hochschule der Medien in Stuttgart und absolviert derzeit ein Praktikum in bei den Onlinern von Scholz&Friends Hamburg, wodurch ich auch Gelegenheit bekam ihn mal persönlich zu treffen. Neben dem sehr lesenswerten Gefahrgut Blog twittert er auch noch nützliches Zeug!

Im März habe ich mein Praktikum in der wunderschönen Hansestadt begonnen. Damals hatten wir einen kleinen Artikel über nette Flashgames auf dem Gefahrgut Blog. Und dann gab es Grund zu feiern, denn wir bekamen den ersten echten Trackback von einem Artikel, der auf unseren Content verweißt. Seit… jemals. So bin ich auf “talinee bloggt” aufmerksam geworden.

Seither ist nicht nur unser Blog gewachsen, sondern auch “talinee bloggt” blüht und gedeiht, dass es eine wahre Freude ist. Mein Praktikum ist zwar leider fast schon wieder zu Ende, man hat sich aber coolerweise auch mal in der Kohlenstoffwelt getroffen. Social Media Meet-Ups sei Dank! Weil damals alles mit Flashgames begann, kommt heute der Nachschub in Form von fünf Flashgames, die ich im Laufe der letzten Monate entdeckt habe. Prokrastination war nie schöner!

Kondome sind wichtig…

Abgelegt unter Gadgets & Spielzeuge, Lifestyle | geschrieben am 31.07.2010

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zum Schutz vor Krankheiten, vor allem auch vor der Übertragung des HI-Viruses und außerdem auch noch ein gutes Verhütungsmittel. Alles toll. Trotzdem haben doch irgendwie ziemlich viele Leute Probleme damit, die Dinger zu benutzen. Ein Unding, dachten sich wohl auch die Kreativen Nicolai Villads und Peter Ammentorp von vplusa, welche eine fiktive Kampagne für Durex bei den Future Lions 2010 eingereicht haben.

Ihr Gedankengang ist simpel nachzuvollziehen: Männer sollen es benutzen, also muss man den Männern bewusst machen, warum. Belehrungen über Krankheiten sind dröge und theoretisch, die “nervigen” Seiten eines Babys aufzuzählen auch. Also packt sie da, wo’s weh tut: Am iPhone!

Die Eleganz des Igels

Abgelegt unter Lifestyle, dies und das | geschrieben am 29.07.2010

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Lesezirkel im Zeichen des IbisIhr erinnert euch an den Beitrag über den Lesezirkel? Gut. So, der Juli neigt sich dem Ende, ich Streber hatte das Buch bereits vor Monatsmitte durchgelesen und hatte somit schön viel Zeit für eine pünktliche Rezension. Wobei dies jetzt nicht unbedingt eine Rezension klassisch nach dem Prinzip des Deutsch-Unterrichts ist, aber das ist schon gut so.

Erstmal ein kurzer Überblick zum Buch. Ein recht intelligentes zwölfjähriges Mädchen reicher Eltern, das an ihrem 13. Geburtstag Selbstmord begehen will und eine ältere Concierge, die ziemlich gebildet ist, dies aber vor der Außenwelt verheimlicht, leben beide im selben Haus. Als eine der Wohnungen an einen Japaner verkauft wird, ändern sich plötzlich beide Leben rapide… Da ich euch ja auch noch zum Lesen anregen will, versuche ich möglichst keine Spoiler der Story zu schreiben. Deswegen wars das auch mit der Inhaltsangabe, die keine Inhaltsangabe, sondern ein Teaser ist.

Das Buch ist zu Anfang etwas schwierig, fand ich jedenfalls, da es nicht gerade im trivialen Stil geschrieben ist.

Manche Trägodien bringen Helden hervor, andere dagegen Monster

Abgelegt unter Soziale Netzwerke, web2.0 | geschrieben am 25.07.2010

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Gestern sind durch einen tragischen Vorfall auf der Loveparade mindestens 18 Menschen zu Tode gekommen. Schlimm genug, diese Sache, und die auch (ziemlich übliche) mediale Ausschlachtung eines solchen Vorfalls. So hat BILD online zum Beispiel Bilder von den toten Opfern der Massen-Panik gezeigt.

Und selbstverständlich findet in der Welt da draußen kaum ein Ereignis statt, das nicht auf twitter kommentiert wird. Bei solch einem Vorfall gibt’s natürlich umso mehr Kommentare dazu. Selbstverständlicherweise gibt es Twitpics und sogar kurze Video-Mitschnitte von Augenzeugen – und ne ganze Menge von Leuten teilen sie fleißig weiter durch ihre Timelines, sodass man stundenlang überhaupt nicht an dem Thema vorbei kommt. Als dann die Fotos auf BILD online zu sehen waren, ging natürlich ein moralapostelmäßiger Aufschrei los! Furchtbar, pietätlos, unmoralisch und überhaupt und sowieso. Nicht zu verantworten sei sowas, gerade für ein Massenmedium!

Achso? Wenn ihr sowas twittert/retweetet geht das okay, aber wenn BILD es online stellt ist das hochgradig verwerflich? Ja ne, ist klar. Hallo Doppelmoral sag ich nur.

Bald noch mehr kleine Mädchen auf YouTube!

Abgelegt unter Gadgets & Spielzeuge, Lifestyle | geschrieben am 23.07.2010

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Nach diversen Fällen von versteckter Überwachung durch die Webcams, die in von Schulen verteilten Laptops enthalten waren, geht’s jetzt weiter mit Laptops in Geräten, die Eltern, Onkel und Tanten ihren (schätzungsweise vornehmlich weiblichen) Kids ganz freiwillig kaufen: Es gibt jetzt nämlich Barbie Video Girl! Hooray! Ein großer Kettenhänger auf Barbies Brust enthält das winzige Objektiv, auf dem Rücken ist ein Mini-Monitor angebracht auf dem Videos angesehen werden können und kurz vor dem Allerwertesten sitzt der Mini-USB-Anschluss.

Dancing Auschwitz – schwarzer Humor oder ernsthafte Betrachtung?

Abgelegt unter Diskussionsbedarf | geschrieben am 15.07.2010

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Seit einigen Tagen kursiert im Internet ein Video namens “I will Survive: Dancing Auschwitz”. Zu sehen sind fünf Menschen, die zum Gloria Gaynor Song “I will survive” tanzen – vor verschiedenen Konzentrationslager-Gedenkstätten, Synagogen und ähnlichen Kulissen in  Polen.

Was auf den ersten Blick wie ein ziemlich antisemitischer Scherz wirkt soll aber keiner sein. Bei den fünf Leuten handelt es sich um drei Generationen einer Familie, deren Großvater ein Holocaust-Überlebender ist. Im Video trägt er ein zweitweise gut zu sehendes T-Shirt: “Surviver”. Seine Tochter Jane Korman hat dieses Video nach eigener Idee umgesetzt und auf YouTube veröffentlicht.

In jüdischen Kreisen wurde das Video (welches übrigens erstmals im Dezember 2009 veröffentlicht wurde) teilweise hart kritisiert, wirkt es doch im ersten Moment wie eine Verballhornung des Holocausts. Doch laut Kormans Aussage soll es das selbstverständlich nicht sein, sondern vielmehr das Überleben gefeiert werden. Kormans Vater sagte darüber “we’re dancing, we should be dancing, we’re celebrating our survival and the generations after me”.