Lass die Landungsbrücken Musik spielen!

Live-Webcams von populären Orten sind nichts besondres mehr, sogar das kleine Fischerdorf an der Nordsee aus dem ich ursprünglich komme hat sowas. Manchmal sind sie ganz nett, im Winter hab ich zum Beispiel die zugefrorene Alster in der Mittagspause beobachtet, und hilfreich sind sie manchmal auch, wie ein kurioser Fall vor einiger Zeit bewies. Aber als längere Beschäftigung sind sie dann doch ziemlich langweilig … Denkste! Wenn du Sounds of Hamburg nicht kennst.

Als Wahlhamburgerin bin ich wahnsinnig begeistert davon: derzeit gibt es drei Webcams: Vom Rathausmarkt, von den Landungsbrücken und aus dem Tropen-Aquarium. Diese sind jeweils mit „aktiven Flächen“ unterlegt, das bedeutet, wenn sich auf der Fläche etwas bewegt, wird dies vom System bemerkt. Diese Flächen sind mit Instrumenten und/oder Melodien verknüpfbar, sodass ein Fußgänger der die Straße überquert beispielsweise die Violinen aktiviert während ein abbiegendes Auto an der Kreuzung die Trompeten loströten lässt. Das kann zum Beispiel so aussehen:

Zusammen mit der dauerhaft spielenden Grundmelodie erzeugen also die Aktivitäten am Schauplatz ein ganz individuelles Komposium, welches man eben selber zusammenstellen kann.

Mir macht das unglaublich Spaß und ich bin begeistert, wie gut das ganze System funktioniert. Je nach Standort gibt es unterschiedliche Flächen zur Auswahl, und im Aquarium kann man die Flächen in Form von Blasen sogar ganz frei legen. Nebenbei eine unglaublich gute Werbung für die Philharmoniker Hamburg

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