Ja, das wär doch mal was, nicht? Die guten alten Zauberwürfel aka Rubik’s Cube, mit denen man sich als Kind stundenlang beschäftigen konnte, können in dem Konzept von Zheng Weixi auch nebenbei noch etwas sinnvolles: kinetische Energie speichern und in Form von Strom wieder abgeben.

Es gab schon diverse Versuche, Geräte zu entwickeln, die die selbe Funktion ausführen können, um bei ausgefallenen Zügen über Nacht am Bahnhof nicht völlig stromlos dastehen zu müssen. Das uneleganteste davon funktioniert nach dem klassischen Kurbelprinzip, und ich kann mir nichts langweiligeres vorstellen. Außerdem sind solche Geräte dazu noch einigermaßen teuer. Nicht dass ich erwarte dass der Magic Charger günstiger wird, aber er sieht wenigstens cool aus und macht Spaß. Und das ist es doch, wie das Konsumprinzip funktioniert: Es muss nicht nur funktionieren, es soll auch toll aussehen und im Idealfall noch zusätzlichen Spaß bringen.

Das Ganze funktioniert dann so, dass man erstmal ne Weile am Würfel dreht, dieser die kinetische Energie in seinem integrierten Akku speichert und anschließend durch ausziehen einer Seite der USB-Port freigelegt wird, in den man dann das beliebige Kabel steckt:

Obwohl ich glücklicherweise selten auf solche Geräte angewiesen bin – außer auf den langen Zugfahrten zu meinen Eltern vielleicht – ich würds kaufen! Ehrlich, es ist hübsch, und zwar so hübsch, dass das ein Kaufbeweggrund für mich ist (ich bin heute vielleicht ehrlicher als mir lieb ist). Naja, ab und zu kann man es sicher auch mal jemandem leihen und sich damit beliebt machen. Und nebenbei hat man ein gutes Gewissen wegen der grünen Energie. Für manche Leute reicht ja sogar das zur Kaufmotivation aus.

Gefunden bei Yanko Design