Ein Obolus für den Schreiberling

Den könnte man zum Beispiel mir ab jetzt per Flattr zukommen lassen, denn seit eben gibt es den schönen Button unter jedem Posting (in der Ansicht eines kompletten Artikels – wir wollen die Startseite ja nicht noch mehr dicht knallen).

Worum geht’s nochmal? Siehe das ältere Posting „Likes“ bekommen Wert mit Flattr. Wenn ihr beispielsweise einen geschrieben Text wie einen Eintrag von mir toll findet und dafür ein bisschen Kleingeld abdrücken wollt, könnt ihr das jetzt also tun, sofern ihr schon einen Account besitzt. Da ich seit heute auch Teil der noch kleinen Gruppe von Flattr-Usern bin, kann ich nun auch ein paar Details zum alten Beitrag ergänzen:

Ein Punkt, der monatliche Betrag zum „verflattern“ oder auf Deutsch einfach spenden, ist einstellbar, allerdings nur aus vorgegebenen Werten auszuwählen: 2€, 5€, 10€ oder 20€. Wenn der Account in einem Monat noch einen „Restbetrag“ aufweist, wird für den Monat ausnahmsweise dieser Restbetrag genommen, bevor der Account stillgelegt wird (ihr erinnert euch: Wenn das eigene Guthaben zu Nichte geht, wird der Account stillgelegt bis er wieder aufgeladen wird. In dieser Zeit kann man auch keine Spenden empfangen).

Zu welchem wohltätigen Zweck das Geld geht, wenn man in einem Monat gar nicht geklickt hat, ist auch als eingeloggtes Mitglied (noch) nicht sichtbar – hierzu habe ich eben eine Anfrage an den Support geschickt und werde hoffentlich bald die Antwort nachtragen können.

Im Zuge der Registrierung ist mir außerdem aufgefallen, dass sowohl die Terms of use (Nutzungsbedingungen) als auch die Privacy policy (Datenschutzbestimmungen) noch gar keinen Text, abgesehen von einem Platzhalter, enthalten – das schreibe ich mal dem Beta-Status zu und hoffe auch, dass hier bald was nachkommt.

Ich bin natürlich nicht die Erste, die Flattr ausprobiert. Bisher verlinkenswerte Beiträge dazu habe ich zum Beispiel bei netzwertig.com entdeckt und ich hoffe die Liste der Blogs aus meinem Reader folgt nun allmählich, denn schließlich ist mein Account aufgeladen und ich möchte ja auch etwas von meiner Liebe abgeben! Auf Deutsch klingt übrigens fast alles mit dem Wort „Liebe“ gleich viel bescheuerter als auf Englisch.

PS: Über die ersten Klicks freue ich mich ganz besonders bei dem Beitrag Das sind „Deutschlands Internetexperten“ weil ich finde, dieser Beitrag hat wirklich den ein oder anderen Klick verdient…

Ein Gedanke zu „Ein Obolus für den Schreiberling“

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