Lass die Landungsbrücken Musik spielen!

Kategorie: dies und das, web2.0

Live-Webcams von populären Orten sind nichts besondres mehr, sogar das kleine Fischerdorf an der Nordsee aus dem ich ursprünglich komme hat sowas. Manchmal sind sie ganz nett, im Winter hab ich zum Beispiel die zugefrorene Alster in der Mittagspause beobachtet, und hilfreich sind sie manchmal auch, wie ein kurioser Fall vor einiger Zeit bewies. Aber als längere Beschäftigung sind sie dann doch ziemlich langweilig … Denkste! Wenn du Sounds of Hamburg nicht kennst.

Als Wahlhamburgerin bin ich wahnsinnig begeistert davon: derzeit gibt es drei Webcams: Vom Rathausmarkt, von den Landungsbrücken und aus dem Tropen-Aquarium. Diese sind jeweils mit “aktiven Flächen” unterlegt, das bedeutet, wenn sich auf der Fläche etwas bewegt, wird dies vom System bemerkt. Diese Flächen sind mit Instrumenten und/oder Melodien verknüpfbar, sodass ein Fußgänger der die Straße überquert beispielsweise die Violinen aktiviert während ein abbiegendes Auto an der Kreuzung die Trompeten loströten lässt. Das kann zum Beispiel so aussehen:
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TV-Soap mit Stargast: Twitter

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Kategorie: Lifestyle, Soziale Netzwerke, web2.0

Wir habens ja schon immer gesagt: Die sind doch verrückt, die Japaner. Zumindest verrückt weit weg von uns – nicht nur geographisch sondern auch kulturell. Roboter führen in ersten Supermärkten mittlerweile Verkaufsgespräche, in berühmten Restaurants gibt es keine menschlichen Kellner, sondern Affen (die angeblich wahnsinns Trinkgelder abstauben weil sie einen sehr guten Job machen). Und Twitter ist dort extrem beliebt – und zwar so sehr, dass es sich anscheinend sogar lohnt eine ganze Fernsehserie drumherum zu produzieren.

Im Groben geht es, wie in Soaps üblich um Liebe, Hass, Intrigen und so weiter, wie auch der Untertitel “Hard to say I love you” verrät. Ein ganz typisch japanischer Untertitel übrigens, so viele Kenntnisse konnte ich in meiner Jugendbegeisterung für das Land der aufgehenden Sonne gewinnen. Neu ist eben, dass die Akteure sich über Twitter kennen lernen und es natürlich auch weiter sehr aktiv nutzen womit es sehr stark in die Serie integriert wird. Das perfekte Programm für den Digital Native, der seinen Fernseher noch nicht ganz aufgegeben hat also. Hier zwei Trailer – leider natürlich auf Japanisch und somit versteh ich offen gestanden auch kein Wort:

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Verteilung Sozialer Netzwerke in Deutschland

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Kategorie: Soziale Netzwerke, web2.0

Laut der aktuellen Studie der AGOF und Auswertung von Plan.Net bleiben soziale Netzwerke in Deutschland immer noch stark lokal verbreitet. Nur dort, wo meine Freunde sind, melde auch ich mich an – und meine Freunde hab ich eben meistens doch in meiner Nähe. Da es glücklicherweise aber nicht so viele Onlinenetzwerke wie Freundeskreise gibt, gibt es auf jedem dieser Netzwerke immer noch genügend Menschen, die ich völlig unbekannterweise zu meinen virtuellen Freunden hinzuzählen kann. Eine kurze Übersicht über die Dominanzen der Netzwerke nach Bundesländern:

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Interview mit…

Kategorie: web2.0

Die nächste mit User Generated Content befüllte Webseite, auf der wir alle ganz viele persönliche Daten freiwillig von uns preisgeben können hat das Internet erblickt: Intervu.de. Selbst gesetztes Ziel der Seite: “Intervu hat sich zum Ziel gesetzt, die größte Sammlung von Interviews im Netz zu werden.” Tieferer Sinn und Zweck erschließen sich mir noch nicht hundertprozentig, aber aufgeschlossen wie ich bin habe ich natürlich auch dafür gesorgt, dass ein Interview mit mir dort erscheint.

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Und AUSSER dem iPad?

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Kategorie: Gadgets & Spielzeuge, Lifestyle

Ich hoffe, ihr habt die ganzen Aprilscherze mittlerweile verdaut und euch stattdessen schnell von den österlichen Feiertagen ablenken lassen. So hab ich es jedenfalls gemacht und mich bei meinen Eltern auf dem Land rumgetrieben. Und ich brauche auch kein groß angelegtes “Offline-Experiment” (wie es 2010 ja Trend zu werden scheint), um zur Erkenntnis zu gelangen, dass mir ohne Internet schnell langweilig wird, ich aber trotzdem überleben kann.

Doch beim Aufarbeiten meines Feedreaders kommt’s mir jetzt ja beinahe hoch. iPad hier, iPad da, iPad, iPad, EIPÄT! Wie Dieter Nuhr auf Twitter so treffend formulierte:

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iPhones ersetzen Tonstudios

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Kategorie: Gadgets & Spielzeuge

… oder könnten es zumindest bei einigen Songs, wie applegirl002 auf YouTube eindrucksvoll zeigt. Mit drei bis vier iPhones werden elektronische Instrumente und gegebenenfalls Stimmverzerrer eingesetzt, sodass nur noch eine gute Kamera und Abnahmemikro für solche Aufnahmen nötig sind:

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