Live-Webcams von populären Orten sind nichts besondres mehr, sogar das kleine Fischerdorf an der Nordsee aus dem ich ursprünglich komme hat sowas. Manchmal sind sie ganz nett, im Winter hab ich zum Beispiel die zugefrorene Alster in der Mittagspause beobachtet, und hilfreich sind sie manchmal auch, wie ein kurioser Fall vor einiger Zeit bewies. Aber als längere Beschäftigung sind sie dann doch ziemlich langweilig … Denkste! Wenn du Sounds of Hamburg nicht kennst.
Als Wahlhamburgerin bin ich wahnsinnig begeistert davon: derzeit gibt es drei Webcams: Vom Rathausmarkt, von den Landungsbrücken und aus dem Tropen-Aquarium. Diese sind jeweils mit “aktiven Flächen” unterlegt, das bedeutet, wenn sich auf der Fläche etwas bewegt, wird dies vom System bemerkt. Diese Flächen sind mit Instrumenten und/oder Melodien verknüpfbar, sodass ein Fußgänger der die Straße überquert beispielsweise die Violinen aktiviert während ein abbiegendes Auto an der Kreuzung die Trompeten loströten lässt. Das kann zum Beispiel so aussehen:
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Wir habens ja schon immer gesagt: Die sind doch verrückt, die Japaner. Zumindest verrückt weit weg von uns – nicht nur geographisch sondern auch kulturell. Roboter führen in ersten Supermärkten mittlerweile Verkaufsgespräche, in berühmten Restaurants gibt es keine menschlichen Kellner, sondern Affen (die angeblich wahnsinns Trinkgelder abstauben weil sie einen sehr guten Job machen). Und Twitter ist dort extrem beliebt – und zwar so sehr, dass es sich anscheinend sogar lohnt eine ganze Fernsehserie drumherum zu produzieren.
