Gameboy Photo-Frame

Letztes Wochenende war ich mit einigen Kollegen auf einer Geburtstagsparty, deren Name „30up“ sich aus den Level-up Pilzen aus Super Mario ergab. Da laut unglaublich liebevoll gestalterer Einladung Vorführungen und Spiele verboten waren, wir aber trotzdem irgendwas machen wollten, kamen wir dank einer Kollegin auf die Idee eines Fotorahmens. Ein großer Rahmen, den die Gäste sich vor’s Gesicht halten und damit fotografiert werden, sodass am Ende ganz viele nette Partyfotos da sind. Doch was für ein Rahmen? Er sollte groß genug sein damit auch zwei bis drei Leute reinpassen, und außerdem witzig aussehen. Und woran denkt ihr so bei Super Mario? Wir dachten an den GameBoy. Also haben wir vor der Party 3 Stunden lang fleißig gebastelt:

Den ultimativen GameBoy-Fotorahmen nämlich. Materialien braucht man eigentlich nicht soo viele: Viel Papier, auf dem der GameBoy stückchenweise ausgedruckt ist. Eine große Pappe (z. B. vom letzten IKEA-Schreibtisch), auf der man den GameBoy dann zusammenpuzzelt und festklebt. Cutter oder Teppichmesser zum Ausschneiden, wenns stabil werden soll noch zwei alte Holzlatten (aber mit möglichst glatten Rändern), Kleber, Tesafilm, transparentes breites Klebeband und entweder doppelseitiges Klebeband oder starken Holzkleber. Für richtige Bastler noch ein altes Schlüsselband das man zerschneidet, damit es zwei Griffschlaufen ergibt die man auf der Rückseite auf den Latten festtackert oder pinnt.

Zusätzlich gabs bei uns noch Accessoires am Stiel: Ein paar bunte Pilze, einen Mario und einen Luigi ausdrucken und auf Pappe kleben, hinten einen Eisstiel dran und fertig. Wenn man hinten unters Display noch einen Pappstreifen mit dem unteren Ende festklebt kann man die Figuren dort mit dem Stil reinstecken. Fertig ist der weltbeste Fotorahmen:

Björn, eines der Geburtstagskinder, und ich

Was die Vorlage für den GameBoy angeht war ich übrigens ultra-faul und habe mir einfach den fertig vektorisierten aus diesem Tutorial geschnappt, man hat ja nicht für alles selber Zeit. Das Basteln hat dann so 3 Stunden in gemütlicher Runde gedauert. Und ich war erstaunt wie gut er an seinen Griffschlaufen zu transportieren war, obwohl diese später auf der Party recht früh abgegangen sind (aus Mangel am Elektrotacker haben wir sie nur mit Pins am Holz befestigt). Aber man kann das Teil ja auch mit den Händen festhalten, insofern hat das der Benutzbarkeit keinen Abbruch getan.

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