Flashgames deluxe! [Gastbeitrag]

Dieser Beitrag wurde von Falk Ebert von Gefahrgut verfasst. Falk studiert Werbung und Marktkommunikation an der Hochschule der Medien in Stuttgart und absolviert derzeit ein Praktikum in bei den Onlinern von Scholz&Friends Hamburg, wodurch ich auch Gelegenheit bekam ihn mal persönlich zu treffen. Neben dem sehr lesenswerten Gefahrgut Blog twittert er auch noch nützliches Zeug!

Im März habe ich mein Praktikum in der wunderschönen Hansestadt begonnen. Damals hatten wir einen kleinen Artikel über nette Flashgames auf dem Gefahrgut Blog. Und dann gab es Grund zu feiern, denn wir bekamen den ersten echten Trackback von einem Artikel, der auf unseren Content verweißt. Seit… jemals. So bin ich auf „talinee bloggt“ aufmerksam geworden.

Seither ist nicht nur unser Blog gewachsen, sondern auch „talinee bloggt“ blüht und gedeiht, dass es eine wahre Freude ist. Mein Praktikum ist zwar leider fast schon wieder zu Ende, man hat sich aber coolerweise auch mal in der Kohlenstoffwelt getroffen. Social Media Meet-Ups sei Dank! Weil damals alles mit Flashgames begann, kommt heute der Nachschub in Form von fünf Flashgames, die ich im Laufe der letzten Monate entdeckt habe. Prokrastination war nie schöner!

Obey the game

Wie auch schon bei This is the only level steuert man hier einen kleinen Pixel-Elefant. Und auch hier ist das Spielprinzip ebenso einfach wie genial. Der Spieler wird immer wieder in eine Reihe von Spiel-Szenarien versetzt, in denen er bestimmte Aufgaben lösen muss: Mal muss man die Treppen hochlaufen, mal muss man sich umbringen. Spannend wird das Ganze dadurch, dass man ab und zu das genaue Gegenteil von dem was man erwartet hätte tun muss. Zum arcade-lastigen Action-Spiel wird das Spiel durch zeitlichen Druck und trashige Techno-Musik.

Obey The Game

Fig.8

Mit einem Fahrrad durch eine Landschaft fahren, die wie Illustrationen auf einem alten Buch aussehen. Dazu schwammige Düdelmusik. So ein bisschen mit französischem Flair. Dass das Ganze aber doch zu einem coolen Flashgame wird, ist dem genialen Gameplay geschuldet, dass gut spielbar ist und die Jagd nach Punkten enorm kurzweilig werden lässt. Und wen selbst das nicht überzeugt, der muss zumindest das sehr gute InGame-Tutorial anerkennen.

Fig.8

The Company of Myself

Auf den ersten Blick ist es erst nur ein Spiel, dass viel zulangsam in die Gänge kommt, überhaupt keinen flow im Gamedesign hat und deutlich zu textlastig ist. Ist es aber nicht. Wer sich ein bisschen darauf einlässt bekommt eine abgrundtief traurige Geschichte erzählt, die er in Metaphern durchspielen darf. Wenig Effekte, viel Emotionen. Leider ist das Spiel zu Ende, bevor man sich richtig daran gewöhnt hat. Trotzdem: Ausprobieren!

The Company of Myself

Auditorium

Vorsicht, Warnung: Das Spiel ist nur eingeschränkt kostenfrei verfügbar. Und neu ist es auch nicht. Trotzdem muss es hier erwähnt werden. Denn das Spiel ist grandios. Raum verdunkeln, Kopfhörer auf und abtauchen! Auf der Suche nach Harmonie muss man Ton-Ströme lenken um die Musik perfekt zu machen. Und das ist so motivierend, dass die knifflige Puzzelei absolut kurzweilig ist.

Auditorium

The Quest for the Rest

Als Werber sind wir vom Gefahrgut Blog natürlich immer an Werbung interessiert, die ein bisschen spannender ist als ein Reklame-Spot der das Mittagsprogramm der Privatsender unterbricht. „The Quest for the Rest“ ist ein Flash-Game in Point-’n-Click-Manier, das unheimlich viel Charme versprüht. Ich werde nicht verraten, für was hier Werbung gemacht wird, denn das findet man nach dem Durchspielen auch schnell selbst heraus. Nur so viel: Könnte Werbung noch unschuldiger sein? Ist das überhaupt noch Werbung?

The Quest for the Rest

Mit dieser Frage möchte ich diesen Artikel abschließen. Ich wünsche euch viel Spaß mit den Flashgames und natürlich mit dem wundervollen Blog von Talinee!

3 Gedanken zu „Flashgames deluxe! [Gastbeitrag]“

  1. Pingback: Gefahrgut Blog
  2. Obey the Game rockt einfach tierisch. Irgendwie erinnert es vom Feeling an diesen Test bei dem man Farben als farbige Wörter sieht, nicht aber das Wort sagen darf, sondern nur die Farbe. Das eigene Gehirn überlisten ;) Sehr kurzweilig

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