Endlich ToDo Listen, die für mich funktionieren!

Ich suchte ja schon vor längerer Zeit nach guten ToDo-Managern, Apps, Listen oder wie auch immer das jetzt genannt wird. Ich könnte nun philosophisch werden und sagen, dass ich eigentlich nur etwas suchte, dass mir die Arbeit abnimmt, denn egal wie viel man da einträgt, abgearbeitet wird es dadurch auch nicht. Aber ich bin ja eigentlich kein großer Philosoph, deswegen spar ich mir weitere Ausführungen darüber und nenne jetzt meine Lösungen – denn ja, die große Antwort liegt nicht in einem Ding allein. Für mich sind es genau zwei: Wunderlist und Strike.

Für mich persönlich und alleine nutze ich mittlerweile wunderlist. Eine kleine Software, die auf meinen zwei Hauptarbeitsrechnern installiert ist und immer brav snyct. Die Möglichkeit, verschiedene Listen zu verwalten ist gegeben, und theoretisch ist auch das kollaborieren mit anderen Nutzern bestimmt ganz toll und funktioniert super. Aber wunderlist hat für mich an dieser Stelle das selbe Problem, dass ich mit allen Softwares oder Diensten habe: Dafür müssten diejenigen, mit denen ich zusammenarbeiten will, sich auch anmelden. Und meistens tun sie das nicht, weil sie auf irgendein anderes Tool schwören. Und das Popup, dass so alle zwei Wochen (gefühlt) aufploppt, dass mich dazu bringen soll, meine Freunde einzuladen, nervt mich eher. Das ist aber ein verkraftbares Manko, da es wie gesagt eher selten kommt. Aber was mach ich nun, wenn ich Listen mit anderen teilen will? Das war mir persönlich ja schon recht wichtig.

Ich nutze ab jetzt Strike. Strike hat den ganz enormen Vorteil, dass es keine Installation und vor allem keine Registrierung benötigt. Bei Strike kann man beliebig viele Listen anlegen und die einzelnen Listen schlichtweg durch Weitergabe des Links mit beliebig vielen Personen teilen. Wer will trägt irgendeinen Namen ein, damit die anderen sehen, wer ein ToDo angelegt oder erledigt hat. Wer nicht will, lässt es. Das einfache Design der Webseite ist (wie übrigens Wunderlist ebenfalls) mit einem Klick anpassbar an die persönlichen Vorlieben. ToDos lassen sich absolut einfach sortieren oder abhaken, abgehakte nach unten sortieren, ausblenden oder dort stehen lassen und durchstreichen.

Ein Nachteil ist die Tatsache, dass wenn der Link weg (oder nicht zur Hand) ist, ist die Liste unerreichbar. Tja, das ist dann eben Pech. Desweiteren gibt’s bei Strike noch den dezenten Werbehinweis, dass wem die sehr minimalistischen Features nicht ausreichen, der sich doch mal „Resolve“ ansehen soll. Vom selben Hersteller und daher auch wunderbar kompatibel miteinander. Hier ist allerdings wieder eine Registration nötig. Dafür hat man seine verschiedenen Listen auf einem einzigen Dashboard zur Hand. Mich wieder und wieder irgendwo registrieren will ich aber ja gar nicht, da ich mit Strike schon glücklich bin.

2 Gedanken zu „Endlich ToDo Listen, die für mich funktionieren!“

  1. Hej Talinee,

    vielen Dank für den Artikel. Werde mir Strike mal ansehen und schlage für kollaborative Aktionen damit vor, die Links zu den einzelnen To Do Listen ggf. in einem vorhandenen Wiki abzulegen, dann sind sie immer zentral verfügbar.

    Kannst Du mich vielleicht mal zu einer Testliste einladen?

    Einen guten Wochenstart in die erste Märzwoche 2011,
    Oliver

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