Samstags in der Innenstadt

Demonstranten am Hamburger Hauptbahnhof
CC-BY-SA Timm Schoof
Am gestrigen Samstag war ich, nach langer Zeit mal wieder, in der Innenstadt. Und zwar um meine Meinung öffentlich kund zu tun, auf einer Demonstration, die sich gegen #ACTA richtete. Ich habe keine Ahnung, wie viele Menschen es letztlich waren, ich bin miserabel im Schätzen. Die Veranstalter nannten zwischendurch die Zahl 5.000, die mir realistisch erscheint. Vor allem war ich aber überrascht, gar nicht so sehr von der Zahl der Menschen, sondern vom durchschnittlichen Alter. Ich fühlte mich beinahe alt. Es waren unglaublich viele Jugendliche dort, und nicht nur die klischeemäßigen verpickelten Außenseiter, sondern tatsächlich ein breiter Querschnitt aus „unserer Jugend“, also Jungen wie Mädchen, in Gruppen oder auch nur zu zweit. Auch wenn ich grundsätzlich beim Anblick zweier Mädchen, die mit dem Starbucks-Becher in der Hand während einer Zwischenkundgebung laut zustimmend „woohoo“ rufen, persönlich ja eher skeptisch gegenüber stehe, so bin ich doch ein bisschen positiv überrascht, wie Timo es schon ganz passend ausdrückte:
"Eine Generation, die am Freitag Abend nicht trinken geht, um am nächsten Tag zu demonstrieren, scheint doch noch nicht verloren."

Weitere Eindrücke von denen, die am Samstag bei der ziemlich ruhigen und friedlichen Demo gewesen sind könnt ihr euch auf Youtube ansehen, oder hier gleich mal versuchen selber zu zählen wie viele wir waren:

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