Ich bin frei…

Blauer Morpho
Blauer Morphofalter: Frei wie ein Schmetterling
CC-BY flickr-User Izzy LeCours
…beruflich. Dem ein oder anderen längst erzählt, will ich es heute, am offiziellen Gründungstag, nochmal ganz öffentlich euch allen erzählen! Ich bin seit heute selbstständig. Freiberufliche Grafikdesignerin nenne ich mich und mache vornehmlich das, was ihr euch alle von mir darunter erwartet: Design für Onlinemedien. Oder sonstiges Screens, egal ob Smartphone, iPad oder Geldautomat – solange man es nicht auf Papier gedruckt hat liegt es in meinem Bereich.

Ich kann aber noch mehr: Konzeptionelle Beratung zum Beispiel. Denn besonders im Designbereich gilt, wie der ein oder andere vielleicht weiß: Form follows function. Ohne Funktion brauche ich keine Form. Wie den meisten Designern ist mir die Phrase „Mach das mal hübsch!“ eher verhasst. Hübsch für wen? Und was ist überhaupt hübsch, außer Geschmackssache? Und weil sich viele Leute um Zielgruppen zwar Gedanken gemacht haben, um die zielgruppengerechte Ansprache (beispielsweise Benutzerführung einer Website) aber nicht unbedingt, berate ich dort auch sehr gerne.

Aus persönlicher Leidenschaft mag ich natürlich auch besonders gerne Social Media Projekte: Ob Facebook-Fanpage oder (Corporate) Blog: Alle müssen durchdacht und designed werden. Da helfe ich sogar tatkräftig bei der Umsetzung mit. Und wenns mal etwas komplizierter sein darf – Stichwort Facebook-App beispielsweise – kenne ich dank meines guten Netzwerks auch dafür kompetente Leute, die ich empfehlen kann und mit denen ich gerne zusammen arbeite.

So viel zu dem was ich mache. Aber warum denn erst jetzt?! Als ich meinen Kolleginnen im #DMW Orga-Team davon erzählte, war die erste Reaktion ein lautes „Na endlich!“. Ja, das sehe ich mittlerweile auch so. Es ist höchste Zeit für mich geworden. Es gibt einerseits persönliche Gründe, die mir eine ganz normale Festanstellung mehr und mehr erschweren. Aber viel wichtiger: Ich will endlich genau das tun, was ich gut kann. Ich habe Fachwissen eines Digital Native, das in all meinen bisherigen Agenturen immer sehr willkommen war, aber nie richtig genutzt werden konnte. Brach liegendes Potential nervt mich. Ich möchte meinen Erfahrungsschatz endlich mit Leuten teilen, die sich wirklich dafür interessieren und danach die Projekte auch mit mir, und nicht mit einer anderen Fachabteilung, realisieren wollen. Gleichzeitig möchte ich aber weiterhin auch das machen, was ich liebe und was ich in meiner dualen Ausbildung gelernt habe: Design und Konzeption. Und am liebsten will ich diese Dinge miteinander verknüpfen, was übrigens auch total logisch ist, denn diese Teile gehören unzertrennlich zu einem Projekt zusammen. Doch eine Anstellung als „Konzepterin, Designerin und Social Media Beraterin“ (blöder letzter Teil, aber mir fällt auch keine bessere Bezeichnung ein) bietet keine Agentur. Da ich auch sonst sehr DIY-affin bin, wende ich das nun eben auch auf meine berufliche Laufbahn an.
Ich mache mir meinen eigenen Job!

PS: Jaja, überarbeitete Webseite mit Portfolio, Logo usw. ist alles in Arbeit. Seht ihr schon noch früh genug, direkt hier an dieser Stelle!

7 Gedanken zu „Ich bin frei…“

  1. Ha,

    da fühle ich mich tatsächlich erstmals genötigt, einen Kommentar zu hinterlassen: Taalke, Frau Renken, alles Gute und viel Erfolg mit der Selbständigkeit!

  2. Liebe Taalke,
    ich freue mich sehr das du diesen Schritt gehst und sage von Herzen Glückwunsch. Ich möchte anmerken, dass ich es als ein äußerst großartiges Omen für deine Karriere als Digitaldesignerin ansehe, DAS ICH VON DIESEM POSTING ERST EBEN DURCH @RIVVA ERFAHREN HABE! WHOHOOOOOOOOO!
    🙂

    Awesome meen Deern, ich werde dich mit voller Kraft meiner weitreichenden Netzwerkwurzeln unterstützen, jederzeit, immer und so gut ich kann und bitte jeden der hier mitliest dasselbe zu tun!

  3. Sehr, sehr cool 🙂
    Freue mich für dich! Natürlich der richtige Schritt… das wird super 🙂

    Vielleicht machen wir ja sogar mal ein Projekt zusammen, hab dich auf jeden Fall auf der Liste!

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