So wars beim Barcamp Hamburg 2012

Am Freitag und Samstag fand das mittlerweile sechste Barcamp Hamburg statt. Wie auch die letzten Jahre wieder in den Räumlichkeiten von OTTO, mit super Catering vom Kochwerk und toller Orga! Vielen Dank an dieser Stelle dafür, natürlich auch an alle weiteren Sponsoren und Helfer.

2011 berichtete ich für die #DMW, dieses Jahr stellte ich mich endlich auch mal selbst aufs (imaginäre) Podium und hielt gleich mehrere Sessions. Am ersten Tag beschrieb ich den Weg in die Selbstständigkeit als Freiberufler, dazu gibt es auch kurze Notizen zum Nachlesen. Daraus ergab sich direkt als Plan für den nachfolgenden Tag gemeinsam mit Caro noch eine Session über Steuerspartipps für kreative Freiberufler. Die Ergebnisse der Brainstorming-Session hat Caro gleich als Google Doc festgehalten. Und aufgrund der Nachfragen nach der von Sanja gehaltenen Session über die #DMW hielten sie und ich am Samstag auch noch eine Session, in der wir das Projektmanagement-Tool unserer Wahl, nämlich Trello, vorstellten. Parallel hielten natürlich auch viele andere aus unserer Community weitere Sessions zu verschiedensten Themen verteilt über beide Tage, was mich sehr gefreut hat.

Aber nicht nur unsere gehaltenen Sessions waren für mich interessant, sondern auch einige die ich einfach nur besucht habe. Mein persönliches Highlight war die Session von Liron Tocker über ihre Zeit bei der israelischen Armee. Sehr persönlich, manchmal richtig berührend und gleichzeitig auch informativ und dabei mit einer gesunden Portion vom Blick über den Tellerrand der politischen Verwicklungen.
Auch sehr gut gefiel mir die Session von Jan Theofel „Wer bin ich?“. Es ging um Selbstfindung und seine Erfahrungen auf dem Weg dahin. Wer sich dafür interessiert, dem empfehle ich seinen längeren Blogpost darüber zu lesen. Es geht übrigens um einen langanhaltenden Prozess – Abkürzungen gibt es auf solchen Wegen nicht.

Neben den Sessions auch immer wieder ein Highlight: Die Teilnehmer. Wahnsinnig viele nette, offene und inspirierende Menschen. Ich bin immer noch dem Barcamp-Fieber verfallen, ich will mehr davon. Mindestens einmal im Monat! Und was mich in Hamburg wieder besonders gefreut hat: Die gute Durchmischung des Publikums. Männer und Frauen, junge wie alte, nicht besonders viele Schlipsträger, zwischendurch ein paar Kinder und natürlich noch das „Party-Baby“ Zara! Einzig bei denjenigen, die Sessions abhielten, war das Bild noch ein wenig zu typisch, sprich, ziemlich männlich. Aber im Vergleich zum Vorjahr jedenfalls schon deutlich besser. Nächstes Jahr wirds dann vielleicht sogar richtig gut. Ich freu mich jedenfalls jetzt schon drauf!

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