7 Tage, 7 Links mit Körpern und Caring

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Tiere sprechen keine Sprachen, sie machen nur Laute. Oder? Jedenfalls fassen viele Sprache in ihrer Onomatopoesie die Tierlaute unterschiedlich auf. Ein Schaf macht auf Indonesisch zum Beispiel nicht etwa „Mäh“, sondern eher „Mbek“. Hätte ja nie gedacht, dass ich das jemals sagen würde, aber Kühe finde ich übrigens auch ganz schön interessant…
international_sheep

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Die sogenannte „Share-Welle“ boomt. Also lieber teilen als besitzen. Oder gebraucht kaufen, Second-Hand oder weiter-verschenken und -verwenden. Das gilt nicht nur für Bohrmaschinen und Kleidung, sondern auch für Büroräume oder Gärten. Für Hamburg gibt es eine tolle Google-Map mit einer ersten Sammlung, die hoffentlich noch weitere Schätze aufdecken wird!
via Kathrin

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Zum Thema Smart Home gibt es neben der derzeit viel diskutierten Firma „Nest Labs“ auch eine interessante neue Entwicklung: Den Doorbot. Besser als jede Gegensprechanlage!

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Die Wikimedia Foundation entlässt ihre Angestellte Sarah Stierch aufgrund ihrer bezahlten Arbeit an Wikipedia-Artikeln. netzpolitik betrachtet dabei den Interessenkonflikt etwas differenzierter, weshalb der kurze Artikel ein good read ist.

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Die Modemarke Diesel macht mit einer aktuellen Kampagne auf sich aufmerksam, in der „echte Menschen“ statt Models gezeigt werden. Darunter Fashion-Bloggerin und Online-Redakteurin Jillian Mercado, die aufgrund ihrer Muskeldystrophie im Rollstuhl sitzt. Der Standard stellt in einem Online-Artikel weitere Modekampagnen mit herausstechenden Models vor, unter anderem das britische Modehaus Debenhams mit einer Athletin der Paralympics oder das kanadische Unterwäschelabel „Forever yours Lingerie“, das Plus-Size-Model Elly Mayday nach ihrer Chemotherapie mit Glatze und Narben in Szene setzt.
Schade und komisch, dass Deutschland da noch hinterher ist – oder kennt ihr ähnliche Beispiele?

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Ebenfalls aus Österreich: Die Woman.at stellt eine Fotoserie von Fotografin Gracie Hagen vor, in der wirklich ganz normale Menschen nackt abgelichtet sind. Jedes Modell wird zwei Mal fotografiert: Einmal gut ausgeleuchtet, Brust raus und Bauch rein mit selbstbewusstem Blick, und dann noch zusammengekrümmt mit mürrischem Gesichtsausdruck und unvorteilhaftem Schattenwurf. Da es sich jeweils um den selben Menschen handelt und die Bilder direkt nacheinander aufgenommen wurden ist dies ein guter Vergleich, was schon vor Photoshop aus Fotos an Schönheit „herauszuholen“ ist. Dadurch möchte die Künstlerin vor allem zum Nachdenken anregen, damit zum Beispiel beim Blick in den Spiegel bewusst wird, dass das einfach kein Vergleich zu Hochglanzmagazin-Bildern ist.

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Auf was für Ideen die Natur manchmal so kommt… Fünf außergewöhnliche Fälle von zusätzlichen Körperteilen*, darunter auch das 2005 geborene „Götterbaby“, Lakshmi Tatma, benannt nach der hinduistischen Göttin Lakshmi mit ebenfalls vier Armen und vier Beinen. Alle genannten Fälle sind (mittlerweile) operiert und medizinisch betrachtet wohlauf, sofern sie es nicht von Anfang an sowieso waren.

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