Erste Schritte bei Wikipedia, Teil 2: Call for help!

Nach der Einführung von letzter Woche geht es jetzt weiter mit ein paar Tipps, die langfristigen Spaß an der Mitarbeit an Wikipedia ermöglichen sollen. Eine Sache, die zu Beginn für viel Frustration sorgen kann, ist die Tatsache, dass es zwar drölfzig Millionen Regeln gibt, diese aber nicht so leicht zu merken, suchen und/oder verstehen sind. Da hilft häufig nur eins: Erfahrung. Doch wie kommt man an erfahrene User heran, wenn man nicht gerade eine persönliche Bekanntschaft hat die diese vorweisen kann? Dafür gibt es gleich mehrere Lösungen.

Unter anderem gibt es die Seite Wikipedia:Fragen von Neulingen. Hier ist keine Frage zu blöd, denn schließlich erwartet niemand von einem Neuling, dass er schon alles weiß. Auch der Umgangston ist hier in der Regel entsprechend freundlich und die nötigen Links werden für gewöhnlich gleich mitgeliefert. Und eine Suche im Archiv der Seite bietet auf viele Fragen bereits die Antwort, da spart man sich gleich die Zeit, auf eine Antwort warten zu müssen.
Wer sich lieber eine Möglichkeit wünscht, von einem erfahrenen Nutzer, der vielleicht sogar aus dem eigenen Leiblingsfachgebiet stammt, nicht nur Fragen beantwortet zu bekommen, sondern auch Feedback für Artikelentwürfe haben möchte, der sollte sich das Wikipedia:Mentorenprogramm näher anschauen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man hier relativ schnell einen Mentor bekommt, der dann als persönlicher Ansprechpartner für hunderte Fragen geduldig und hilfreich antwortet – ohne, dass man sich blöd vorkommt übrigens. Also zumindest war mein Mentor so 😉 Generell gilt natürlich, wer sich freiwillig als Mentor anbietet, trägt auch eine hilfreiche Ader in sich.

Wer weniger Fragen will sondern sich lieber lesend selbst fortbildet, dem sei an dieser Stelle das Wikipedia:Tutorial näher gebracht. Hier gibt es sechs Schritte mit Kurzübersicht an was zu denken ist, und dazu jeweils Links wo die genauen Richtlinien stehen und wo man sich weiter informieren kann. So kann man sich selbst Stück für Stück durcharbeiten, ohne lange Textwüsten mit Abschnitten vor sich zu haben, die man bereits irgendwo anders her kennt.

Im nächsten Teil in der kommenden Woche wird es dann endlich an das Thema gehen, dass vielen sicher am meisten unter den Nägeln brennt: Die Erstellung neuer Artikel.

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