Sonnige 7 Tage, 7 Links

Gefühlt sind gerade tausend andere Projekte in der Pipeline, die zum Teil zu Zeitfressern avancieren – manche davon gern gesehen, andere vielleicht nicht ganz so…

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Eines davon, also natürlich von den gern gesehenen, ist meine Teilnahme bei „So bloggt Hamburg„. Die Redaktion von Hamburg.de hat sich dazu mit vielen Hamburger Bloggern getroffen und am Ende kamen inkl. mir elf Blogger dabei heraus, die ab jetzt einmal wöchentlich auf dem Hamburger Stadtportal einen Beitrag veröffentlichen. Mal schauen, wann ich zum ersten Mal die Zeit finde, dort etwas zu platzieren, aber bis dahin habt ihr ja von den anderen was zu lesen.

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Auf Zeit.de schreibt Tanja Dückers Vom Stress, Spaß zu haben. Obwohl ich die Formulierung „Neuester Rat: Zu Hause sollte es etwas mehr wie im Büro sein.“ ziemlich missverständlich finde, stimme ich dem dahinter wohl steckenden Gedanken, dass auch die Freizeit ruhig strukturiert sein darf, durchaus zu. Meine persönliche Erfahrung mit dem Thema ist schon so, dass dieser ganze Wahn etwas Tolles erleben zu müssen und tolle Dinge tun zu müssen, weil man ja nun mal nur begrenzte Zeit hat, dazu führt, dass ich mich selbst viel zu leicht unter Druck setze. In meiner Freizeit.

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Nun aber zu den mich so gar nicht selbst meinenden Links, wie diesem Gedankenspiel über Homophobie:
Lieblingsessen?!

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Einige Facebook-Entwickler haben einen Blogpost über Verbesserungen an der Facebook für Android App geschrieben. Das klingt jetzt mega technisch, nach Feature-Requests und Performance-Problemen undso, aber darum geht es gar nicht so sehr. Als Nicht-App-Entwicklerin fand ich interessant, wie ein Besuch in Afrika das Denken der Entwickler beeinflusst hat und welche Ideen dadurch gewachsen sind. Daher ein Lesetipp ganz allgemein, auch für diejenigen die mit App-Entwicklung nichts am Hut haben und denen Facebook zu den Ohren rauskommt.

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Dass die Mode-Industrie ein böses, fieses Konstrukt ist, in dem Menschen in fernen Ländern ausgebeutet werden, damit wir hier in reicheren Nationen richtig billige Kleidung kaufen können, ist ja gemeinhin bekannt. Da ich persönlich mich viel damit beschäftige, schockt mich die aktuelle Meldung, dass in Klamotten von Primark SOS-Nachrichten von nahezu versklavten Nähern gefunden wurden (übrigens nicht zum ersten Mal) nicht im Mindesten. Trotzdem – nein gerade deshalb! – möchte ich den Menschen in meinem Umfeld nahe legen, sich auch mal damit auseinander zu setzen und ihr Konsumverhalten (nicht nur, aber auch) bezüglich Mode und Bekleidung zu überdenken.

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Nahtlos daran an schließt auch der folgende Beitrag über die Lebensmittelindustrie: Hier erklärt eine Marketerin in weniger als sieben Minuten drei Geheimnisse der Industrie. Vor allem das dritte, letzte „Big Secret“ war für mich eine gemeine Erkenntnis. Die wünsche ich euch auch, deshalb investiert bitte die sieben Minuten in diesen Talk, auch wenn das in Internetzeit wohl echt lange ist…

via Netzkombyse

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Anderes Thema: Zu guter letzt ein Werbespot, der inhaltlich aber eine großartige Botschaft rüberbringt:

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