7 Tage, 7 Links voll beeindruckender Anblicke

Nachdem es in der letzten Woche recht Fakten-lastig gewesen ist, gibt es diese Woche mal nur was für’s Auge:

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odeith-portugal-16
© Odeith

Insanely good 3D Graffiti gibt es bei Illusion vom Scene 360 magazine zu sehen. Erschaffen wurden diese beeindruckenden Werke vom portugiesischen Künstler Odeith, der auch sonst ein ziemlich cooles Portfolio hat.

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Schon mal diese Zeichnungen gesehen, die aussehen, als wären sie wirklich, richtig, richtig echt? Der italienische Illustrator und Grafikdesigner Marcello Barenghi kann sowas, und hält außerdem die Entstehung seiner Werke fest. Ich finde es dadurch nur noch beeindruckender, weil mir dadurch erst die große Palette der grandios beherrschten Werkzeuge für so ein Kunstwerk klar geworden sind.

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Und was dieser Straßenkünstler in New York in so wenigen Minuten zaubert… Nein, das hier ist kein timelapse Video, sondern Echtzeit.

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CSS Art by AFRAGON x
CSS Art by AFRAGON x

Das hier ist wiederum recht einfach. Oder doch nicht? Diese Illustration, die ihr euch hier im Original ansehen könnt, ist nicht mit typischen Werkzeugen entstanden. Weder analog gezeichnet noch digital mit Adobe Illustrator, oder womit solche Leute sonst so arbeiten, sondern mittels der Scriptsprache CSS erschaffen. CSS benutzt man sonst für gewöhnlich, um Webseiten zu stylen. Wenn man eine solche Idee hat, kann man aber damit (offensichtlich) auch Bilder entstehen lassen.

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Carl Frisso http://www.behance.net/frisso
Mike a.k.a. “The Pope of Harvard Square” – Sign-Artist: Carl Frisso

Hinter dem Kunstprojekt namens Signs for the Homeless steckt nicht nur visuelle Gestaltung, sondern für jeden Menschen auch eine Geschichte. Die Künstler führen Interviews mit den Menschen und schenken ihnen anschließend ein neues Pappschild mit der selben Aufschrift wie ihr altes, welches dann deutlich aufwändiger gestaltet wurdet. Die Interviews werden gemeinsam mit Fotos auf einem Tumblr-Blog gestellt. Das Ziel des Projekts ist es, den Obdachlosen mehr Aufmerksamkeit und Hilfe zukommen zu lassen – daher die auf jeden Fall sehr auffälligen Schilder.

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Joe Iurato
Copyright by Jaime Rojo
Joe Iurato stellt kleine, flache Figuren aus Holz her, sogenannte Wood Cuts, bemalt diese, und stellt sie dann in den Straßen seiner Heimat New Jersey auf. Sie passen sich dabei in die Kulisse des Ortes ein, im Gegensatz zum „bekannten“ Streetart sind sie allerdings keine Sachbeschädigung, da man sie einfach wieder wegnehmen kann, was wohl auch ziemlich oft geschieht. Deshalb werden die kleinen Werke auch lieber gleich nach dem Aussetzen fotografisch festgehalten.

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Und wenn ihr nach all diesen Sachen nicht nur schwer beeindruckt, sondern eure eigene Kreativität bewertend schwer niedergeschlagen seid lasst euch von Ines Schaffranek gesagt seid: Man muss nicht malen können um trotzdem etwas hübsches aufs Papier zu bringen! Ihre Anleitung für Sketchnotes ist auch für totale Anfänger sehr gut geeignet.

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