DIY: Herbst- oder Frühlingsdekoration

Neulich entdeckte ich zufällig eine Anleitung für Origami-Blätter. Ich fand sie so schön, dass ich es gleich selbst ausprobieren musste. Da ich allerdings kein Origami-Papier besitze, geschweige-denn auch noch in mehreren, passenden Farben für diese Idee, half ich mir auf andere Weise.


Zunächst zum Papier: Für Origami braucht man immer quadratische Formate. Da ich nun nicht gerade viel Geld ausgeben will oder Lust hatte stapelweise Din A-Formate zu kürzen, hab ich für die hier benötigte Größe einfach auf den Zettelkasten zurückgegriffen (auch bekannt als Zettelbox oder Telefon-Notizblock, ihr wisst schon, diese kleinen quadratischen Dinger die man in jedem Büro findet und eigentlich niemals für irgendwas braucht). Damit also der Anleitung gefolgt und Bild 1 geschossen.

Die fertig gefalteten Blätter anschließend mit verschiedenen, wasservermalbaren Stiften und Farben gefärbt, Muster ausgedacht etc. und dann der spaßige Teil: Wasser drauf gepinselt, gekippt oder auch die Blätter gleich ins Wasserglas geschmissen. Ich variier da ja gerne. Foto 2. Hier kann man sich dann übrigens für Herbst oder Frühling entscheiden, oder gleich von allem etwas machen.

Das heillos durchnässte Papier dann erstmal über Nacht trocknen lassen. Geduld ist eine Tugend… Zwischendurch mal Foto 3 aufnehmen. Nachdem die Fasern durch das Wasser teilweise stark beeinträchtigt wurden, faltete ich mindestens die Mitte noch mal nach – bei den Blattadern hab ich mich dagegen entschieden, weil sie dadurch an Filigranität zurückgewonnen haben, die zwischendurch etwas in Mitleidenschaft gezogen worden war. Die auf der Rückseite befindlichen abgeknickten Dreiecke auf beiden Seiten habe ich abgeschnitten, da sie weit weniger Farbe aufgenommen haben als die Rückseite im einlagigen Bereich, und wenn man doch mal schräg draufguckt sieht es so noch etwas schöner aus.

Zu guter Letzt müssen die Dinger dann noch irgendwie an die Äste gebracht werden: Obigem Ursprungs-Beitrag folgend nahm ich erstmal Patafix – naajaa, das ist aber ausbaufähig… Und die weißen Drops sehen auch nicht so schön aus und nach einer 5 Minuten Pause waren zwei von den ersten drei auch schon wieder abgefallen, also hab ich mich tatsächlich für Tesafilm entschieden. Viel, viel Tesafilm. Fünfmal um den Ast und nach links und rechts und schräg dran lang, dann bleiben die Blätter in der Ausrichtung auch ungefähr so, wie es angedacht war. Und fertig, yay!

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