Das fängt ja gut an!

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Kategorie: dies und das, Featured

Ich finde Jahresrückblicke doof. Deshalb bin ich auch keine Geschichtslehrerin geworden und mache lieber einen Ausblick auf das, was 2012 so kommt. Erstes einschlagendes Ereignis ist wohl mein Arbeitsbeginn bei Nordpol+. Die erste Woche ist bereits um und es gab viel Neues, viel zu lernen, viel zu tun. Noch im Januar gehts dann auch privat spannend los, denn ich gab schon im letzten Jahr zum ersten Mal jemandem für ein klassisches Medium (ja, so auf totem Holz gedruckt) ein Interview und dafür werden jetzt bald auch noch professionell Fotos gemacht. Inklusive Stylist. Ich spring schon im Quadrat. Und auch im Februar, März und April gibts weitere aufregende Ereignisse, sowohl beruflich als auch privat, und höchstwahrscheinlich auch im ganzen Rest des Jahres.

Was aber viel wichtiger ist: Obwohl ich auch Neujahrsvorsätze prinzipiell doof finde (wozu bis Silvester warten um sein Leben zu verbessern?) habe ich für das Jahr 2012 trotzdem einen. Und damit habe ich auch schon angefangen, sogar bereits vor Silvester, eben weil ich ja Neujahrskram auch doof finde und tolle Sachen am liebsten immer gleich sofort machen will. Und weil man sich mehr unter Druck gesetzt fühlt wenn man seine Vorsätze anderen Leuten erzählt, mache ich das jetzt auch. Es klingt total banal, und für viele Leute mag es das auch sein, für andere, unter anderem mich, aber wiederum nicht: Ich möchte einfach glücklich werden. Leichter gesagt als getan, wenn man mich in meinen dunklen Stunden kennt jedenfalls. Trotzdem habe ich ein Rezept entdeckt, das ich jetzt umzusetzen versuche: Die Dinge einfach halten und nicht unnötig verkomplizieren oder all zu viel darüber nachdenken. Wenn es mir schlecht geht nicht darüber nachdenken wer gerade alles keine Zeit für mich hat und deswegen in dem Moment voll blöd ist, sondern jemanden finden der Zeit hat und mit dem dann darüber reden. Wenn es mir gut geht und jemand daran beteiligt ist ihm das auch einfach mal sagen (tut auch allgemein ziemlich gut). Nicht viel darüber nachdenken wer jetzt was (schlechtes) von mir denken könnte wenn ich sage, dass ich manchmal nachts im Bett liege und Angst habe wie ein kleines Kind. Einfach aufhören darüber nachzudenken dass manche Freunde gar nicht so tolle Freunde sind wie ich gedacht habe, sondern stattdessen doch eher Bekannte. Doofe Dinge hinnehmen und unter “blöd gelaufen” verbuchen und beim nächsten Mal einfach versuchen, es besser hinzukriegen. Und wenns zwei Mal schlecht war eben zwei Mal unter “blöd gelaufen” abspeichern, ist doch kein Weltuntergang.

Ich neige dazu, gerade von mir selbst die aller höchsten Erwartungen zu haben und vergesse manchmal, dass ich doch genauso ein Mensch bin wie alle andern um mich herum. Ich verzeihe anderen oft sehr leicht, mir selbst dagegen viel zu schwer. Ich will tausend hoch gesteckte Ziele erreichen und bin von mir enttäuscht weil es nicht sofort klappt, statt mich einfach darüber zu freuen, dass ich den halben Weg schon geschafft habe. Ich will immer Hollywood-Romantik haben und lerne erst, dass es die nicht gibt. Sonst würde nämlich auch gar keiner mehr ins Kino gehen. Ich erwarte viel zu oft Thaumaturgie von meinem Umfeld, indem ich auf mein Handy starre wenn es mir schlecht geht weil ich mir wünsche, dass genau jetzt meine beste Freundin anruft um mich zu fragen wie es mir geht. In Zukunft rufe ich sie dann einfach selber an. Eigentlich alles ganz einfach. Und diesmal wirklich.

Neue Wege werden beschritten…

Kategorie: dies und das, Featured, web2.0

CC BY-SA 2.0 ZeroOne (Flickr)

Der ein oder andere hat’s vielleicht bemerkt: Ich hab hier mal wieder n Weilchen Pause gemacht. Ich war viel unterwegs,  immer sehr beschäftigt und hatte, wie der ein oder andere weiß ein bisschen was zu verkraften, gelobe mir aber selbst nun wieder ein wenig Besserung was das Bloggen angeht, denn in der nächsten Zeit sollten sich die Ursachen für die wenige Aktivität hier… nunja, nicht in Luft auflösen, aber zumindest andere werden als bisher. Stichwort Leben in die Hand nehmen undso. Ich könnte jetzt hier noch groß philosophisch rumlabern (und hatte das ursprünglich sogar mal geplant) aber jetzt ist mir grad irgendwie nicht danach, deswegen nur die kurze Notiz an dieser Stelle.

Was übrigens auch ein Grund war und weiterhin bleiben wird: Manche haben schon davon gehört, es gibt da ja diese DMWHH - die Digital Media Women Hamburg. Da bin ich, zusammen mit einigen anderen netten Damen, fleißig am organisieren und planen von kleinen Events, primär aber im Hintergrund mit dem Blog und anderen tollen Orga-Sachen beschäftigt und plane natürlich auch für die Zukunft hier und da mal meinen relevanten Senf auch dort rauszulassen. Wenn ich denn dazu komme jedenfalls. Ich freue mich übrigens sehr, dass das Projekt mittlerweile schon eine gewisse Größe und einen Ruf erreicht hat! Dem Thema zugewandte Damen und auch Herren (!) sind natürlich herzlich eingeladen sich die Community mal anzusehen und vielleicht zu einem unserer nächsten Treffen (Mittwoch der 06.07. by the way) aufzutauchen. Ich bin dort natürlich auch anzutreffen, falls mal jemand mit mir reden sollen wollte [Nachtrag: Das bezieht sich logischerweise auf dmwhh-Interessierte. Nicht, dass es da zu weiteren Verwirrungen kommt].

So und jetzt: Weitermachen!

Happy Birthday to my blog

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Kategorie: dies und das

Heute ein bisschen Selbstlob: heute vor einem Jahr ging der erste Artikel online, talinee bloggt hat also seinen ersten Geburtstag. Das heißt in Zahlen: in 365 Tagen sind über 100 Artikel in 9 Kategorien entstanden und mit über 400 Tags verschlagwortet worden. Für die über 150 Kommentaren (auch wenn vielleicht die Hälfte von mir selbst ist, immerhin waren das Antworten an andere Kommentare ;) ) und über 70 Pings (wiederrum hauptsächlich Tweets, aber die machen mir fast noch mehr Freude) möchte ich mich bei euch bedanken. Ich freue mich!

Für mich gab es durch dieses Hobby aber vor allem viel positives Feedback und Resonanz unter Kollegen, Bekannten und Freunden. Auch dafür möchte ich mich bei euch ganz herzlich bedanken.

Geburtstagskuchen

CC by Will Clayton

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Rückblick und Ausblick – bald ist Frühling.

Kategorie: dies und das

Frohes Neues! Na, schon genug Jahresrückblicke und Prognosen gelesen? Dann komm ich ja genau richtig. Ich mach’s auch kurz und mit viel Bildanteil!

Meistgelesene Artikel in 2010 (bzw. seitdem der Blog selbst gehostet ist, was gar nicht dem ganzen Jahr entspricht, aber egal):

  1. Das sind “Deutschlands Internetexperten” (24. April)
    Das freut mich ziemlich, muss ich sagen. Vor allem weil der Artikel nur relativ kurz als “aktuell” bezeichnet werden konnte, hat er durch zahlreiche Weiterverbreitung wohl doch eine ganze Menge Leute erreicht. Danke dafür an euch!
  2. weiterlesen

Long time no call

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Kategorie: dies und das, Lifestyle

So ganz langsam normalisiert sich die hiesige Situation wieder (ein bisschen), natürlich nur so weit, wie sie überhaupt jemals normal gewesen ist. Wollt ihr einen Schnelldurchlauf der Ereignisse? Nein? Kriegt ihr trotzdem, bitteschön: Ich bin zwei Mal umgezogen, suche übrigens noch händeringend eine Waschmaschine falls ihr zufällig grad eine im Hausflur stehen haben solltet, besuchte diverse Events – u.A. war zum Beispiel das BarCamp Hamburg, wo auch nochmal mein Interview zum Vorlauf einer Diskussion von Jörn-Hendrik Ast lief, Gadgetnight mit Streetview-Like-Verpixelungs-Fotos, Twittnite (schaut euch mal diese schicken Beine an.) und was-weiß-ich-nicht-alles-weil-ich-es-vergessen-habe – außerdem habe ich Weihnachtsdeko gebastelt, bin auf diversen Treffen der Digital Media Women HH gewesen, bin jetzt persönlich flattrbar, habe Kekse gebacken und mich irgendwann mal fotografieren lassen.

Und der letzte Punkt ist lustig für euch, denn wer mich findet, den lad ich zu nem Bier ein! weiterlesen

Dinge geregelt kriegen… Ja wie denn nun?

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Kategorie: dies und das, web2.0

Hallo liebe Leserschaft. Normalerweise stelle ich euch an dieser Stelle gerne nützliche Tools vor, nachdem ich sie gefunden und getestet habe. Heute suche ich aber selbst mal ein gutes Tool für mich – denn trotz zahlreicher Tests finde ich einfach nicht genau meine passende Lösung.

Also, ich brauche ganz dringend eine Hilfe um meine ToDos geregelt zu kriegen! Ausprobiert habe ich bereits teuxdeux, thedeadline, idonext und einfache Notizen sowie die ToDo-Liste die Google mir anbietet. Das Problem mit den Diensten: Die einen sind mir zu komplex und eher auf Kollaboration ausgelegt (thedeadline und idonext) – das brauch ich nicht. Ich arbeite für mich allein. Teuxdeux und durchschnittliche Listen sind mir dagegen zu funktionslos – das bisschen kann ich mir wirklich auch auf ein Stück Papier schreiben und in der Hosentasche mit mir rumtragen.

Also jetzt legt mal los: Welche ToDo-Tools benutzt ihr so? Was können sie gut, wo wären sie ausbaufähig und das wichtigste: Nerven sie täglich per Mail? Lasst hören!

Über Arbeitgeber und Berufseinstieg

Kategorie: dies und das, web2.0

… bin ich von Jörn Hendrik Ast vor kurzem interviewt worden, und zwar im Rahmen seiner Beginners-Mind-Projekts. Wer von euch mich bisher nicht kannte, kriegt hiermit dann einen Eindruck von mir als Person, meiner komischen Stimme und meinem “malerischen Redestil”, wie man es mal nannte, als ich meinen Banknachbarn in der Schule versehentlich ins Gesicht schlug.

Und das muss ich auch nochmal loswerden: ich bin gar nicht so blass wie meine Webcam mich immer darstellt! Jetzt habt ihr den Beweis. Und sogar in HD!

Danke Jörn für das spannende Interview und die Gelegenheit, mich zu Wort kommen zu lassen.

Beginnersmind: Taalke Renken from Beginners-mind.de on Vimeo.

PS: Jörn sucht übrigens noch interessante Interview-Partner, vor allem weibliche… Falls ihr euch angesprochen fühlt, hier entlang!

Blogger-Geschenk: Memo-Book von Buxmann

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Kategorie: dies und das

Kleine Unterbrechung :)

Lacht ruhig, aber ich steh auf Notizbücher. Ich habe eine relativ große Sammlung davon und benutze sie immer wieder. In der Bahn, in Meetings oder einfach so zu Hause. Und deswegen freute ich mich sehr als ich sah, dass bei Buxmann derzeit Memo-Books an Blogger verschenkt werden, wenn über die Aktion geschrieben und ein Link zu Buxmann eingebunden wird. Na da macht man doch gerne mal mit und erweitert die Sammlung.

Bei Buxmann gibt’s übrigens Büro- und Werbeartikel, richtet sich eigentlich also eher an Geschäftskunden. Aber falls euer Office-Manager mal n neuen Vertriebspartner sucht, könnt ihr euch bei dem mit eurem neuerworbenen Wissen jetzt einschleimen.

Next Gen Virals

Kategorie: dies und das, web2.0

Virals, also Videos, die sich durch Weitersenden virus-artig verbreiten, sind mittlerweile rar geworden. Damit ein Video noch an die Kontakte weitergeleitet wird und das wirklich massen-artig, muss es schon extrem lustig oder spektakulär sein. Kurzzeitig änderte sich das mit den interaktiven Videos, Quizes und ähnlichem, und dann noch mit den Expandables, also Videos, die den Rahmen (und den Video-Player) sprengen. Beispiel dafür gibt’s wahlweise auf dem SMAGImbiss oder bei Gefahrgut. Auch andere Arten von Video-Plaern mit mehr Features kamen auf, Beispiel dafür gibt’s nochmal hier.

Ja gut, genug altes Zeug, was ist das nächste, neueste, beste? Die interaktiv-verlinkten und auf Nutzereingaben eingehenden Videos! Wie was? Ja, richtig! Mitbestimmung ist angesagt, und eine Firma hat’s extrem gut vorgemacht: Tipp-Ex!

Schaut euch hier das erste Video an, und dann werdet kreativ!

Ein paar Tipps für ideenlose? Versucht’s mal mit “kisses”, “tickles”, “shoots” oder “calls”… Und lasst euch noch mehr einfallen! Eure coolsten Entdeckungen könnt ihr mir auch gerne hier mitteilen, ich hatte noch nicht die Zeit, mir alle Einfälle anzusehen.

Virtuelle Umkleide – es wird noch dauern…

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Kategorie: dies und das, Lifestyle

Ich bin ja ein Mädchen. Ich mag Klamotten und Shoppen, und ich mag auch das Internet und liebe die Kombination: Online-Shopping! Aber Klamotten online zu kaufen hat öfter mal den ein oder anderen Nachteil. Man kann die Sachen nicht in die Hand nehmen und anprobieren, und nachher sitzt’s fürchterlich. Und bei manchen doofen Shops muss man dann auch noch die Rücksendekosten nach Spanien selbst tragen, solange keine Fehllieferung vorlag. Ne, das ist nicht ganz so toll. Aber findige Menschen haben sich ja schon lange was mit “Augmented Reality” überlegt, denn es bietet ja so viele Möglichkeiten bei genau diesem Problem.

Der ein oder andere mag sich erinnern dass ich mal eine Software ausprobiert und das ganze aufgenommen habe, was witzig war aber nicht ohne Schwierigkeiten verlief. Jetzt jedenfalls hab ich mich gefreut wie ein Honigkuchenpferd als ich gelesen habe, dass die virtuelle Umkleide bei seventeen.com (so ne Teenie-Shoppingseite) online geht und gleich wieder ausprobiert. Endlich echte Produkte und sowas, yay.

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