Wachsende Spielzeug-Sexualisierung

Feministinnen beschweren sich häufig darüber, dass Spielzeuge heutzutage viel stärker geschlechterbezogene Rollen widerspiegeln; das Thema kam nicht zuletzt durch die Einführung des „rosafarbenen Ü-Eis für Mädchen“ hoch. Dass die Spielwarenkonzerne dieses Konzept mögen, weil es sich gut verkauft, ist keine überraschende Neuigkeit. Und obwohl ich das alles weiß, öfter etwas zu den Themen lese und mit offenen Augen durch die Welt gehe, war ich doch recht überrascht, als ich die neu-designten Spielzeuge den älteren Exemplaren (auch aus meiner Kindheit) gegenübergestellt sah.
Wachsende Spielzeug-Sexualisierung weiterlesen

I’m a Headphonelover!

20131030_Headphonelovers_Taalke_Renken_NEF_8256
Rene Sasse hat ein schönes Fotoprojekt gestartet: Headphonelovers. Es geht um Kopfhörer, gute, schöne Muschelkopfhörer nämlich und bloß nicht diese hässlichen In-ear-Dinger. Aber nicht nur um Kopfhörer, sondern natürlich auch um Menschen, die sie tragen. Und wo sie sie tragen. Und wie sie aussehen, sowohl die Menschen als auch die Kopfhörer.

Seit heute ist auf der Webseite zum Projekt so einiges zu bestaunen. Unter anderem auch Fotos von mir, neben ganz vielen anderen Menschen versteht sich. Und das Projekt soll noch weiter wachsen, und ich bin gespannt, was nachher noch daraus wird (ich will jetzt hier aber keinen Spoiler ausplaudern).

20131030_Headphonelovers_Taalke_Renken_NEF_8285

20131030_Headphonelovers_Taalke_Renken_NEF_8360

Zeigt her eure Apps

Daniel rief kürzlich zu einer Blogparade auf. Warum nicht mal mitmachen? Besondere Perlen habe ich vielleicht nicht, aber meistens ist ja gerade die Gesamtkomposition doch irgendwie interessant. Ich spare die unwichtigeren aber einfach mal aus, weil ich irgendwann keine Lust mehr hatte 😉

Social-Stuff

TweetDeck (Twitter, Facebook) Obwohl Tweetdeck nicht das Non-Plus-Ultra ist, aber da ich mehrere Accounts befüllen möchte habe ich noch keine nettere Alternative gefunden die zumindest ähnlich nahe daran heran kommt.

Foursquare In der neusten Version tatsächlich stabiler, schneller und toller als jemals zuvor! Bitte weiter so, foursquare.

Forecast Selten benutzt, aber gefällt mir trotzdem irgendwie, weil es z.B. helfen kann, den inneren Schweinehund zu überwinden. Wenn ich eingetragen habe nächste Woche zum Sport zu gehen und „alle es sehen können“ fühle ich mich von mir selbst eher genötigt, wirklich hinzugehen. Langsam klappt das Selbst-Austricksen damit aber auch nicht mehr so ganz.

Goodreads Noch gar nicht so lange dabei und trotzdem irgendwie ständig in Benutzung: Goodreads ist eine Art Last.FM für Bücher, sprich man bekommt aufgrund seiner Lesegewohnheiten Vorschläge was man als nächstes Lesen könnte, außerdem kann man Freunden direkt etwas Bestimmtes empfehlen und sich deren Bewertungen oder Reviews zu Büchern ansehen.

Tools

Dropbox Zu Dropbox muss ich wohl nicht weiter viel sagen, oder? Es ist ziemlich praktisch auch von unterwegs mal schnell was nachlesen zu können, alle seine Handyfotos dank Betafeature automatisch auf jedem Rechner zur Verfügung zu haben und auch mal schnell mal von unterwegs ein File per Mail verschicken zu können.

Do it (Tomorrow) Beste ToDo-App für mich – wenns ums Private geht. Ausführlicherer Bericht übrigens auch bei den DMW von Caro.

Evernote Um spontane Eingebungen oder Inspirationsfunde direkt in das passende Notizbuch zu speichern – besonders gut in Kombination mit dem Widget.

LEO Wörterbuch Ja, naja, ein Wörterbuch. Was soll man dazu sagen? Ich lerne nie aus.

Pocket -formerly Read It Later Pocket für mich in erster Linie dazu da, um getwitterte Links schnell direkt am richtigen Ort abzuspeichern. Das Lesen erledige ich in der Regel nicht auf dem Smartphone.

QR Droid (Deutsch) Alte Liebe rostet nicht: Hin und wieder, alle Jubeljahre, begegnet mir schon noch mal ein QR-Code, der mich dann sogar neugierig macht. Ansonsten kann man damit aber auch altertümliche Strichcodes für andere Zwecke scannen.

Mobilität

FahrInfo Hamburg Nur für Hamburger oder Hamburg-Besucher interessant, funktioniert aber definitiv besser als das vorher genutzte „Öffie“.

StadtRAD Hamburg Ziemlich selten benutzt, aber wenn dann doch mal kein anderes Fortbewegungsmittel in Frage kommt könnte es passieren das ich ein Stadtrad nehme. In der Regel sind dann zwar keine Räder da oder wenn doch sind die Server mal wieder down, aber zumindest habe ich die Möglichkeit (nein, ich bin vom Stadtrad schon lange nicht mehr begeistert).

myTaxi – Fahrgast Taxi App Die Alternative zum Stadtrad, es muss nur die Bedingung erfüllt werden dass ich gerade Geld habe. Ist nachts aber sowieso angenehmer.

Freizeitvergnügen

90elf - Saison 2011/2012 Ist zwar gerade keine Bundesliga-Saison, aber trotzdem Pflicht. Es gibt nichts besseres als Samstagsnachmittags beim langweiligen Abwasch von der spannenden Konferenz akustisch berauscht zu werden.

IMDb Filme & TV Ich würde ja sagen „ihr kennt das“, doch genau dann bräuchte ich die App nicht. Alle Welt unterhält sich über irgendwelche Menschen die meistens von anderen Kontinenten stammen und auf ebendiesen irgendwas gemacht haben was jemand anderes in Bewegtbild festgehalten hat was jeder „unbedingt gesehen haben muss!!einself“. Und wenn dann zum 5. mal gefragt wird ob ich mich an Ryan Gosling nicht erinnern könnte wird’s mir irgendwie doch peinlich und ich versuche unauffällig nachzusehen, ob er wenigstens gut aussieht oder sonst irgendwas an sich hat was ich mir hätte merken können. Ja, genau dafür gibt es IMDb doch?! (Und diesen Namen weiß ich nur, weil sowas ähnliches am Vorabend mal wieder passiert ist).

Sky Map Wenn ich Sterne gucken will und in Hamburg mal wieder rein gar nichts zu erkennen ist (na gut, theoretisch auch woanders, aber in Hamburg halte ich mich nun mal am häufigsten auf), dann mach ich einfach die Sky Map auf und suche nach schönen Sternenbildern. Hin und wieder ist glücklich-werden wirklich so einfach.

Draw Something Free Seitdem von Zynga übernommen bzw. die App gebrandet ist funktionierts bei mir leider nur noch alle Jubeljahre mal – unglaublich schade, aber vielleicht besser für meine Produktivität.

Song Pop Nur installiert weil es einige Leute so unglaublich toll fanden, aber nicht ein mal gespielt (zu wenig Kontakte, zu nervige App, keine Lust). Und ja, es steht nur deshalb überhaupt in dieser Liste weil ich dazu sagen wollte: Der Hype ist vorbei.

Yay, Kindle!

Kindle DisplayEinige Leute in meinem Freundeskreis besitzen bereits einen und sind ziemlich begeistert, denn der eReader von Amazon bietet ja auch eine Menge Vorteile, die ich gar nicht von der Hand weisen will. Er ist klein, leicht und praktisch. Er würde in meiner Handtasche sowohl weniger wiegen als auch weniger Platz wegnehmen als jedes einzelne Buch, dass ich in den letzten Jahren gelesen habe, und er könnte gleichzeitig den Inhalt von allen gemeinsam für mich bereithalten. Der Akku hat eine bestechende Laufzeit und auch das Lesen ist angenehm, wie ich bereits mehrfach selbst ausprobieren konnte. Ja sogar nachts am kalten, windigen Dammtor-Bahnhof würden mir nicht ständig die Seiten über den Daumen geweht werden – lacht ruhig, mich hat das schon öfter mal sehr genervt. Und dann ist auch noch der Preis mit 99 Euro für ein Gerät ohne Schnickschnack gar nicht übel.

Also hab ich neulich doch mal ein bisschen Geld in die Hand genommen und mir auch einen gekauft. Dazu erst mal diverse Klassiker usw. kostenlos aus dem Kindle-Shop besorgt und natürlich auch bei der Aktion kostenloser Bücher zu Ostern abgesahnt, wie man das so macht eben. Am Wochenende hab ich es dann auch endlich geschafft, mal eine Weile zu lesen. Besonders interessiert war ich an der Bilddarstellung auf dem Kindle, denn das E-Ink-Display hat natürlich keine Farben. Und das ist auch das einzige Manko, denn ansonsten sind die Fotos und auch Zeichnungen gestochen scharf zu erkennen.

Das zu Visualisierungszwecken gezeigte eBook ist übrigens „Vom Jungfernstieg in die HafenCity – Eine VIADAVINCI-CityTour„, welches es bei der Osteraktion auch gratis gab – mittlerweile kostet es wieder 1,99 € und ist nicht nur für Hamburg-Besucher einen Blick wert.

ifttt Kurzvorstellung und ein Invite zu verlosen

ifttt heißt ein Webdienst, der kürzlich von sich reden machte und das große Spielchen um Einladungsgewusel wieder aufleben ließ. „If this then that“ ist besonders dem Programmierer eine recht geläufige Begrifflichkeit um Zusammenhänge zu verknüpfen. Der neue Webdienst, welcher mich ganz besonders durch sein minimalistisches Design und lineare Usability besticht, macht sich zur Aufgabe, Prozesse zu automatisieren. Prozesse, die viele kleine Einzelanwendungen überflüssig machen könnten wie zum Beispiel „Selective Tweets“ für Facebook oder die zahlreichen Twitter-Plugins für WordPress.

ifttt erlaubt jedem ganz einfach, durch eine Aktion eine weitere auszulösen, kreuz und quer über diverse Web2.0-Dienste hinweg. Dies geschieht durch die Kombination aus „Trigger“ und „Action“. Beispiel gefällig? Ich empfehle einen Beitrag im Google Reader. Klassischerweise sieht den dann jeder, der regelmäßiger Leser bei meinen Empfehlungen ist, sonst aber niemand. Also generiere ich mit ifttt einen Task: Wenn ich einen Beitrag im Reader empfehle (<- Trigger), dann… Hier habe ich wiederrum die Wahl zwischen meinen zahlreichen Webdiensten. Ich entscheide mich zum Beispiel, die Empfehlung bei Facebbok als Link reinzuschieben (<- Action), dazu nehme ich noch den Beitragstitel und den Feednamen mit in den Beschreibungstext auf (Add-ins).

ifttt Kurzvorstellung und ein Invite zu verlosen weiterlesen