Inka-Mumien im Planetarium

Ich gehöre ja zu den Menschen, die nachts besser schlafen können, wenn es nicht völlig still ist. So bin ich Fan von Hörspielen geworden, und wie so viele meiner Generation höre ich am liebsten Die Drei ???. Die Sprecher gehen seit geraumer Zeit auf Live-Tourneen um jeweils die neuste Folge der Hörspielreihe, die wegen ihres großen Erfolgs auch weiterhin noch produziert wird, vorzustellen. Nicht selten lese ich in meinem Facebook-Stream um 0 Uhr Flüche über überlastete Buchungsserver oder Jubelschreie über ergatterte Tickets. Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut als ich auf der Fanpage der Hörspielserie – ja natürlich bin ich Fan! – las, dass es im Planetarium Hamburg besondere Vorstellungen geben wird.
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Wochenendkram mit Menschenmassen

Das mit dem regelmäßigen Bloggen klappt noch nicht so ganz, aber ich habe eine gute Ausrede vor mir selbst. Nämlich die großartigen letzten Wochenenden. Letztes Wochenende war ich in Hannover auf’m 2er, die großartigst eingeladen hatten:

2ER ON FIRE – Trailer 2014 [german, english, spanish subtitles] from Ana Shisir on Vimeo.
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In der Republik des Glücks

Im Rahmen der vergangenen Social Media Week besuchte ich das Tweet-up im Thalia Theater. Hier fand ein Experiment statt: Was würde passieren, wenn das Publikum während der Aufführung nicht nur die Erlaubnis hätte, sondern sogar explizit aufgefordert wurde, zu twittern? Und welche Möglichkeiten würde der Echtzeit-Kommunikationsdienst dem Theater eröffnen?

Ich habe für mich selbst ein paar Erkenntnisse an diesem Abend gewonnen. Erstens eine Vertiefung der Erkenntnis, die ich schon hatte: Ich bin gar nicht so interessiert am Second Screen. Auch bei irgendwelchen Fernsehereignissen o.ä. schaue ich eigentlich nur während Werbeunterbrechungen auf mein Smartphone, kaum während laufenden Programms, das mich interessiert. Im Theater war es erst recht so. Am Anfang hab ich es noch gewollt und mehrfach versucht, aber schon vor der Halbzeit hatte ich mich damit abgefunden, dass ich eben nicht so ticke und mich dann lieber zurückgelehnt und das Stück einfach so genossen.
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Aufgelöst

Gestalten im Nebel. Sie werden klarer, aber nur ganz langsam. Einer hat ganz scharfe Konturen. Die anderen sind noch verschwommen. Sind sie weiter weg? Der Eine steht in der Mitte vor mir. Und er schreit. Er schreit und schreit und schreit. Schreit sich nicht nur heiser, sondern die ganze Seele aus dem Leib.
Er schreit aus Wut, aus Verzweiflung, Schmerz und Angst. Über „hunderttausend Liter Blut“ schreit er. Und von der Heimat, der Weite und dem Meer.
Schwäne im Nebel
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Mein Recap vom Barcamp Hamburg 2013

Nur gut eine Woche zu spät, aber wie man so schön sagt: „Lieber spät als nie!“, deshalb kommt jetzt trotzdem noch meine Nachbetrachtung zum Barcamp Hamburg 2013, das vom 15. bis zum 16. November stattfand.

BarCamp Hamburg 2013 Das allerwichtigste zuerst, die große Take home message die vermutlich wirklich jeder Besucher irgendwann gehört hat, wenn auch nicht im Original, so doch in der direkt anschließenden Erzählung irgendeines anderen Teilnehmers – siehe Foto. Sie stammt aus der Session über autoerotische Unfälle. Und diese hatte natürlich nichts mit Autos zu tun – in den meisten Fällen jedenfalls… Tatsächlich hielt eine Urologin (in Ausbildung), nämlich @Urolinchen diese. Mit vielen Fotos (und Röntgen-Bildern, außerdem noch MRTs und wie das alles heißt). Wir haben ganz viel gelernt – vornehmlich über die männliche Dummheit. Dazu sei aber gesagt, dass eine Urologin nunmal sehr wenige Frauen behandelt. Ich hatte jedenfalls durchaus meinen Spaß.
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