Schlechtes Benehmen gibt es überall…

Kategorie: Featured, Soziale Netzwerke, web2.0

… aber warum begegnet es mir eigentlich so oft online?

Ich hab keine Ahnung ob meine kleine Leserschaft eher weiblich oder männlich ist, wahrscheinlich ist es einigermaßen vermischt. Ist eigentlich auch gar nicht so wichtig, jedenfalls wenn ich nicht mit der Frage “Kennt ihr das?” einleiten wollte, die ich eher der Damenschaft stellen kann. Es geht um Folgendes: Ich bin ja ein recht offener Mensch. Ich twittere Privates und Kleinkram aus meinem Leben, und auf Facebook gibts davon sogar noch deutlich mehr weil diejenigen die es lesen können wohl ein wenig eher an meinem Privatleben interessiert sind als die breite Öffentlichkeit. Ich stelle oft Fragen wie “Was soll ich nur anziehen?” oder “Kleines Rotes oder kleines Schwarzes zur Casino-Nacht?”. Einfach, weil ich mich oft nicht entscheiden kann, weil ich Spaß an der Freude habe und weil ich mich gerne mit Klamotten beschäftige.

CC by-nc-sa 2.0 flickr-User toosuto

Und jedes, aber auch wirklich jedes Mal, wenn es um Bekleidung geht, schreiben mir grundsätzlich einige Kandidaten (das Geschlecht könnt ihr euch selbst denken) dazu, ich solle doch gar nichts anziehen. Oder nackt gehen. Oder im Eva-Kostüm. Oder meine Gänsehaut tragen. Wahrscheinlich halten sich die Urheber der jeweiligen Sprüche dabei auch noch für unglaublich witzig. Erstens sind die meisten Sprüche diesbezüglich ausgelutscht oder aber ganz einfach nicht witzig, egal was für einen Humor man hat. Allein das können sich diese Leute bitte schon mal hinter die Ohren schreiben. Wenn ich behaupten würde, dass sogar die Witze von meinem Vater besser sind, wäre es eine Beleidigung für meinen Vater überhaupt in diesen Vergleich einbezogen zu werden. Und zweitens ist es dem ursprünglichen Anliegen kein Stück hilfreich, also schlicht unnötig für mich. Es interessiert mich nicht, ich will es nicht wissen, es nervt.

 

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Meine Online-Dienste des Jahres 2011

Kategorie: Featured, web2.0

Netzwertig.com sucht auch dieses Jahr wieder den Onlineservices des Jahres. Martin Weigert schrieb dazu neben 59 anderen Bloggern auch mich an und bat um meine Top 5 Webservices, um daraus eine Liste zur Abstimmung zu erstellen, die seit heute online ist. Meine persönlichen Top 5 möchte ich hier nun einmal mit einer Begründung vorstellen, warum sie für mich zu den Top-Diensten 2011 gehören.

  • TheBirdy
  • Wer sich einen Überblick über seine Finanzen schaffen möchte, kann dafür beispielsweise TheBirdy benutzen. Ich tue dies seit mehreren Monaten und liebe es. Einerseits bin ich ja sowieso ein Statistik-Fanatiker und mag die hübschen Graphen, in denen mir detailliert dargestellt wird, wann ich wie viel für was ausgegeben habe. Andererseits habe ich durch die bloße Visualisierung und das Vergleichen einiger Monate bereits Rückschlüsse auf mein Verhalten ziehen können und konnte es stellenweise bereits optimieren. Win!

  • WhatsApp
  • Klar, kennt ihr sicher alle. Warum zählt es dieses Jahr zu meinen Top Apps? Weil es sich endlich durchgesetzt hat! Und zwar nicht nur bei den Leuten, die sowieso per Twitter oder Facebook 24/7 erreichbar sind, sondern auch bei all den Freunden, die mit Social Networks nicht unbedingt so viel zu tun haben oder sie nur sporadisch nutzen. Natürlich gibt es tausende anderer Anbieter, aber das größte Manko ist in der Regel die Verbreitung, und genau hier hat WhatsApp einfach gewonnen.

  • DoItTomorrow
  • “Wer’s nicht mag hat’s nicht verstanden”, um hier Caro mal sinngemäß zu zitieren. Diese ToDo App ist einfach nur einfach. So muss es sein. Super für all die Kleinigkeiten im Alltag, die ich sonst ständig vergessen würde!

  • Wunderlist
  • Wie, noch eine ToDo-Dingsda, wenn die andere doch so toll ist? Ja, für die größeren Projekte nämlich, und zur Kollaboration mit anderen die ja des Öfteren mal notwendig ist. Wunderlist besticht die Konkurrenz auch in erster Linie durch seine weite Verbreitung in meinem Umfeld. Leute erst zu einem Service überreden zu müssen ist mühselig, aber bei Wunderlist sind die meisten einfach schon, und schön gemacht ist es auch noch.

  • Google+
  • Die Meinungen sind hier gespalten, ich weiß. Für mich gehört G+ aber mittlerweile zu den Tabs, die immer offen sind. Es ist hübsch, einfach und derzeit sind viele spannende Leute da. Außerdem möchte ich beispielsweise auf Facebook nicht alle Blogger oder andere interessante Personen hinzufügen, denn ich nutze Facebook in erster Linie für privat Inhalte. Und auf Twitter kann man nicht so schön mit anderen diskutieren, denn man bekommt ja nur die Antworten von gemeinsamen Followern zu sehen. Deshalb mag ich Google+

Anmerkungen? Zustimmung? Ablehnung? Ergänzungen? Eure eigenen Top-Services?
Her damit!

How I met my Twitter

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Kategorie: Lifestyle, Soziale Netzwerke

Die punktefrau rief kürzlich in ihrem Blog zu einer kleinen Blog-Parade auf, der ich mich jetzt einfach mal anschließen möchte: “How I met my Twitter” oder auch:

Trotz der digitalen Vernetzung lege ich Wert auf persönliche Treffen mit Twitter/Facebook/Google-Followern, weil…

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Meine persönliche Einschätzung zu Google+

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Kategorie: Soziale Netzwerke, web2.0

Ich kanns ja doch nicht lassen: Ich hab mir schnellstmöglich eine Einladung zu Google+ bzw. Google Plus besorgt und sofort ganz viele Sachen dort ausprobiert. Toll, ein neues Spielzeug! Natürlich werden auch gleich fleißig weitere Leute eingeladen, denn alleine macht so ein “soziales” Netzwerk schließlich keinen Spaß.

Auf den ersten Blick ist G+ tatsächlich gar keine so schlechte Sache. Aber auch ein “Facebook-Killer”? Toller Titel um Klicks zu erzeugen btw. Jetzt aber mal eine Betrachtung nach abflauen der ersten Euphorie, was taugt der neue Nerdspielplatz meiner Meinung nach?

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Neue Wege werden beschritten…

Kategorie: dies und das, Featured, web2.0

CC BY-SA 2.0 ZeroOne (Flickr)

Der ein oder andere hat’s vielleicht bemerkt: Ich hab hier mal wieder n Weilchen Pause gemacht. Ich war viel unterwegs,  immer sehr beschäftigt und hatte, wie der ein oder andere weiß ein bisschen was zu verkraften, gelobe mir aber selbst nun wieder ein wenig Besserung was das Bloggen angeht, denn in der nächsten Zeit sollten sich die Ursachen für die wenige Aktivität hier… nunja, nicht in Luft auflösen, aber zumindest andere werden als bisher. Stichwort Leben in die Hand nehmen undso. Ich könnte jetzt hier noch groß philosophisch rumlabern (und hatte das ursprünglich sogar mal geplant) aber jetzt ist mir grad irgendwie nicht danach, deswegen nur die kurze Notiz an dieser Stelle.

Was übrigens auch ein Grund war und weiterhin bleiben wird: Manche haben schon davon gehört, es gibt da ja diese DMWHH - die Digital Media Women Hamburg. Da bin ich, zusammen mit einigen anderen netten Damen, fleißig am organisieren und planen von kleinen Events, primär aber im Hintergrund mit dem Blog und anderen tollen Orga-Sachen beschäftigt und plane natürlich auch für die Zukunft hier und da mal meinen relevanten Senf auch dort rauszulassen. Wenn ich denn dazu komme jedenfalls. Ich freue mich übrigens sehr, dass das Projekt mittlerweile schon eine gewisse Größe und einen Ruf erreicht hat! Dem Thema zugewandte Damen und auch Herren (!) sind natürlich herzlich eingeladen sich die Community mal anzusehen und vielleicht zu einem unserer nächsten Treffen (Mittwoch der 06.07. by the way) aufzutauchen. Ich bin dort natürlich auch anzutreffen, falls mal jemand mit mir reden sollen wollte [Nachtrag: Das bezieht sich logischerweise auf dmwhh-Interessierte. Nicht, dass es da zu weiteren Verwirrungen kommt].

So und jetzt: Weitermachen!

Der “neue” Facebook Like-Button und der Spam

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Kategorie: Featured, Soziale Netzwerke

Weil mich das ganze “News”-geposte gestern so genervt hat nur eine kurze Notiz: Weder der Like-Button ist neu (aber seine Einbindung in das Newsfeed auf Facebook) noch der Spam oder wie er entsteht. Ausschließlich die Wahrnehmung ist höher, und das hängt ganz einfach und logisch mit der Darstellung eines externen Likes bei Facebook zusammen. Alle externen Likes haben jetzt automatisch ein Bild, eine Überschrift, darunter die URL und einen Textauszug – während sie früher nur eine einfache Textzeile waren (“Marianna gefällt SUPER KRASSES VIDEO auf Spamschleuder.de”).

Und nun eine längere Erklärung wie ihr das vermeiden könnt, da der einzig sinnvolle Weg die Aufklärung ist: Es gibt Wege, wie man den Spam als solchen erkennen und die Weiterverbreitung durch sich selbst vermeiden kann. Meistens sogar sehr einfache Wege. Der erste Schritt, den die meisten die hier gelandet sind geschafft haben, ist: gesunden Menschenverstand besitzen (kleiner Scherz am Rande. Hilft aber immer und überall).

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Weltfrauentag – wie siehts nun aus?

Kategorie: Lifestyle, web2.0

Oh, schon wieder 8. März: Das ist jedes Jahr der Weltfrauentag (oder auch internationaler Frauentag). Letztes Jahr hatte ich dazu schon mal geschrieben, wie zum Beispiel die Verteilung auf männliche und weibliche Blogautoren in meinem Reader aussieht. Das ist doch ein guter Grund, mal zu schauen, was sich nach einem Jahr geändert hat:

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Endlich ToDo Listen, die für mich funktionieren!

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Kategorie: web2.0

Ich suchte ja schon vor längerer Zeit nach guten ToDo-Managern, Apps, Listen oder wie auch immer das jetzt genannt wird. Ich könnte nun philosophisch werden und sagen, dass ich eigentlich nur etwas suchte, dass mir die Arbeit abnimmt, denn egal wie viel man da einträgt, abgearbeitet wird es dadurch auch nicht. Aber ich bin ja eigentlich kein großer Philosoph, deswegen spar ich mir weitere Ausführungen darüber und nenne jetzt meine Lösungen – denn ja, die große Antwort liegt nicht in einem Ding allein. Für mich sind es genau zwei: Wunderlist und Strike.

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ifttt Kurzvorstellung und ein Invite zu verlosen

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Kategorie: Gadgets & Spielzeuge, web2.0

ifttt heißt ein Webdienst, der kürzlich von sich reden machte und das große Spielchen um Einladungsgewusel wieder aufleben ließ. “If this then that” ist besonders dem Programmierer eine recht geläufige Begrifflichkeit um Zusammenhänge zu verknüpfen. Der neue Webdienst, welcher mich ganz besonders durch sein minimalistisches Design und lineare Usability besticht, macht sich zur Aufgabe, Prozesse zu automatisieren. Prozesse, die viele kleine Einzelanwendungen überflüssig machen könnten wie zum Beispiel “Selective Tweets” für Facebook oder die zahlreichen Twitter-Plugins für WordPress.

ifttt erlaubt jedem ganz einfach, durch eine Aktion eine weitere auszulösen, kreuz und quer über diverse Web2.0-Dienste hinweg. Dies geschieht durch die Kombination aus “Trigger” und “Action”. Beispiel gefällig? Ich empfehle einen Beitrag im Google Reader. Klassischerweise sieht den dann jeder, der regelmäßiger Leser bei meinen Empfehlungen ist, sonst aber niemand. Also generiere ich mit ifttt einen Task: Wenn ich einen Beitrag im Reader empfehle (<- Trigger), dann… Hier habe ich wiederrum die Wahl zwischen meinen zahlreichen Webdiensten. Ich entscheide mich zum Beispiel, die Empfehlung bei Facebbok als Link reinzuschieben (<- Action), dazu nehme ich noch den Beitragstitel und den Feednamen mit in den Beschreibungstext auf (Add-ins).

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Gestern beim Social Media Club: drei Todesfälle und keine Hochzeit

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Kategorie: Veranstaltungen, web2.0

Gestern abend fand wieder ein Social Media Club Hamburg statt, diesmal gesponsert von Microsoft unter dem Titel “DigitalConsumerDay”. Erst einmal auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren sowie die Sponsoren, die die Location Elbdeck ermöglichten (schniekes Restaurant btw).

Es gab drei Vorträge und eine anschließende Diskussion, welche ich zwar spannend von der Thematik fand, aber leider doch nicht besonders gut (re)präsentiert und/oder vorgestellt. Deswegen breche ich jetzt auch mit meiner üblichen Regel, dass die meisten Event-Nachberichte nichts taugen, und will hier doch meine persönlichen Eindrücke schildern.

Vorab will ich noch sagen, dass die Situation der Location nicht ganz optimal für diesen Zweck war. Von der Präsentationsfläche konnte ich im besten Fall die oberen zwei Drittel erkennen, leider spielten sich Hauptelemente einiger Präsentationen irgendwie im unteren Drittel ab. Auch das Vortragen der Referrenten an sich fand ich bei keinem 100%ig gelungen – entweder zu krass und ablenkend oder zu langweilig und/oder nicht angenehm vorgetragen. Schade, denn normalerweise bin ich gerade von Veranstaltungen des Social Media Club sehr professionelle Referenten gewohnt. Vielleicht bin ich auch schon zu sehr verwöhnt?

Nun jedenfalls zu den Inhalten der Vorträge:

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