ifttt Kurzvorstellung und ein Invite zu verlosen

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Kategorie: Gadgets & Spielzeuge, web2.0

ifttt heißt ein Webdienst, der kürzlich von sich reden machte und das große Spielchen um Einladungsgewusel wieder aufleben ließ. “If this then that” ist besonders dem Programmierer eine recht geläufige Begrifflichkeit um Zusammenhänge zu verknüpfen. Der neue Webdienst, welcher mich ganz besonders durch sein minimalistisches Design und lineare Usability besticht, macht sich zur Aufgabe, Prozesse zu automatisieren. Prozesse, die viele kleine Einzelanwendungen überflüssig machen könnten wie zum Beispiel “Selective Tweets” für Facebook oder die zahlreichen Twitter-Plugins für WordPress.

ifttt erlaubt jedem ganz einfach, durch eine Aktion eine weitere auszulösen, kreuz und quer über diverse Web2.0-Dienste hinweg. Dies geschieht durch die Kombination aus “Trigger” und “Action”. Beispiel gefällig? Ich empfehle einen Beitrag im Google Reader. Klassischerweise sieht den dann jeder, der regelmäßiger Leser bei meinen Empfehlungen ist, sonst aber niemand. Also generiere ich mit ifttt einen Task: Wenn ich einen Beitrag im Reader empfehle (<- Trigger), dann… Hier habe ich wiederrum die Wahl zwischen meinen zahlreichen Webdiensten. Ich entscheide mich zum Beispiel, die Empfehlung bei Facebbok als Link reinzuschieben (<- Action), dazu nehme ich noch den Beitragstitel und den Feednamen mit in den Beschreibungstext auf (Add-ins).

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Gestern beim Social Media Club: drei Todesfälle und keine Hochzeit

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Kategorie: Veranstaltungen, web2.0

Gestern abend fand wieder ein Social Media Club Hamburg statt, diesmal gesponsert von Microsoft unter dem Titel “DigitalConsumerDay”. Erst einmal auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren sowie die Sponsoren, die die Location Elbdeck ermöglichten (schniekes Restaurant btw).

Es gab drei Vorträge und eine anschließende Diskussion, welche ich zwar spannend von der Thematik fand, aber leider doch nicht besonders gut (re)präsentiert und/oder vorgestellt. Deswegen breche ich jetzt auch mit meiner üblichen Regel, dass die meisten Event-Nachberichte nichts taugen, und will hier doch meine persönlichen Eindrücke schildern.

Vorab will ich noch sagen, dass die Situation der Location nicht ganz optimal für diesen Zweck war. Von der Präsentationsfläche konnte ich im besten Fall die oberen zwei Drittel erkennen, leider spielten sich Hauptelemente einiger Präsentationen irgendwie im unteren Drittel ab. Auch das Vortragen der Referrenten an sich fand ich bei keinem 100%ig gelungen – entweder zu krass und ablenkend oder zu langweilig und/oder nicht angenehm vorgetragen. Schade, denn normalerweise bin ich gerade von Veranstaltungen des Social Media Club sehr professionelle Referenten gewohnt. Vielleicht bin ich auch schon zu sehr verwöhnt?

Nun jedenfalls zu den Inhalten der Vorträge:

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Digitale Erinnerungssammlung mit Memolane

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Kategorie: Soziale Netzwerke, web2.0

Kennt ihr noch friendfeed oder lifestream.fm? Vielleicht habt ihr da ja auch noch eine Kartei-Leiche herumliegen, so wie ich. Diese und ähnliche Services nennt man Aggregator, weil sie die Inhalte all der benutzen Networks zusammenführen und schön übersichtlich zusammenstellen. Und man kann sich nochmal mit allen möglichen Leuten anfreunden. Mittlerweile finden das viele Leute recht sinnlos, und eigentlich ist es das auch (für den durchschnittlichen Anwendungsfall jedenfalls).

Dann kamen digitale Visitenkarten wieder in Mode, sowas wie flavours.me oder about.me und noch andere. Im Gegensatz zu früher schreibt man da aber nicht mehr Postanschrift, Telefonnummer und E-Mail hin, sondern verbindet die Konten von Twitter, Facebook und so weiter damit und hat so eine leicht zu merkende, kurze Adresse, die man jemandem den man kennen gelernt hat nennen kann, und der kann dort gleich sehen auf welchen Netzwerken man so alles ist und sich gegebenenfalls vernetzen. Kann man machen.

Heute will ich euch aber von einer interessanten Art von Aggregator erzählen, der alles besser macht – sonst würde sich der Beitrag ja nicht lohnen.

memolane logo

Memolane heißt der Service, befindet sich derzeit noch in einer geschlossenen Beta und besticht nicht nur durch hübsches Design und gute Usability, sondern vor allem durch den Sinn hinter den Funktionen. Auf Memolane werden einmal täglich alle Beiträge der Netzwerke geladen (ihr wollt Echtzeit? Ihr seid verwöhnt!), die Streams von Freunden verstopfen die vertikale Zeitleiste dabei aber nicht – kein Mashup aller Freunde also. Und die schönste und meines Erachtens zentrale Funktion von Memolane: Ich kann stories erstellen.

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Keine Prognosen für 2011

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Kategorie: Lifestyle, web2.0

Beim Spiegel Stern Online-Ableger gibt’s mal wieder Qualität Klickstrecken vom Feinsten: Zehn Dinge, die 2011 (fast) aussterben werden tituliert der Elfseiter (plus Fotostrecke mit Symbolbildern natürlich). Geht ja schon gut los: man leitet gleich ein, dass keiner dieser Trends neu ist, sondern sich 2011 nur verstärken wird. Überschriftenthema ist damit schon mal irrelevant, aber auf “Zehn Dinge, die genau den selben Abwärtstrend wie 2010, 2009 oder gar 2008 verfolgen” würde natürlich niemand klicken. Aber schauen wir trotzdem mal, was wir da haben:

  1. Handschriftliche Briefe
    Okay, war ja klar dass sie mit was vernünftigem Anfangen, sonst hätten wir eh alle nicht weiter geklickt. Punkt für euch (aber neu ist der Trend wirklich nicht gerade).
  2. Postkarten
    No mail today…
    Katzenfalle

    Foto von kaiser_t (flickr) CC by-nc-nd 2.0

    Hm, ziemlich nah dran am ersten Punkt, ne? Wobei für mich persönlich als begeisterte Postcrosserin die Postkarte so schnell ganz bestimmt nicht aussterben wird, aber das ist eher ein Hobby und hat eine andere Bedeutung als früher. Ich sehe aber ein, dass die Mehrheit lieber ein selbst geschossenes Foto auf Facebook hochlädt. Doch auch hier gilt: Das ist nicht erst seit 2010 so…

  3. Papierfotos
    Fand ich ja schon immer grausam und wäre froh, wenn sie weg wären: Furchtbar schlechte Ausdrucke von Schnappschüssen die mit irgendeiner “tollen” Digicam gemacht wurden. Oh halt, das meinen die gar nicht? Geht schlichtweg um entwickelte Fotos im Gegensatz zu den digitalen. Also vernünftig entwickelte – respektive gedruckte – Bilder werden sich bestimmt nicht so schnell verabschieden. Sicher, es wurden und werden weniger, vor allem, weil man sich seine Bilder auch vor der Entwicklung mal in einer vernünftigen Größe ansehen und feststellen kann, dass die total unscharf oder einfach nicht ansehnlich sind. Ist doch gut, Selektion zur Qualitätswahrung. Die guten Bilder werden weiterhin für Mutti, Omi und den Wohnzimmerkamin entwickelt, in einen Rahmen gesteckt und verschenkt. Da schafft auch der digitale Bilderrahmen so schnell keinen Ersatz für. Jedenfalls so lange nicht, bis die Hersteller endlich begreifen, dass der Rahmen für ein Bild nach seinem Aussehen ausgewählt wird. Echte Marktlücke: hübsche digitale Bilderrahmen.
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Keine Zukunftsmusik mehr: Flattr offline

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Kategorie: Lifestyle, web2.0

Flattr hat gestern abend einige interessante Neuerungen verkündet. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit der direkten Spende eines festen Betrags, endlich eine offiziellen Bekanntmachung an welche Charity-Projekte ungenutztes Guthaben gespendet wird und das für mich größte Ding: Flattr-barkeit von Dingen, die sich nicht im Internet sondern in der realen Umgebung befinden.

Bei zeitweise fand sich diese Idee schon vor längerer Zeit, was ich damals auch hier schon beschrieb, und nun ist es wirklich umgesetzt. Es wird über einen QR-Code realisiert, der mit einer offiziellen App von Flattr ausgelesen wird. Übrigens gibt’s direkt ab Launch nicht nur iPhone und Android-Apps, sondern außerdem auch für Symbian und Windows Mobile.

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Lieblingsblog(s) oder: Ein Award, ein Award!

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Kategorie: web2.0

Das liebe Fräulein M hat mir einen Award zukommen lassen der da heißt “Liebster Blog”, womit ich erstmal völlig überfordert bin, weil ich normalerweise solche “Stöckchen” (denn sowas ist das, in etwa) nicht annehme. Weil der hier aber so schön ist und eine gute Intention hat mache ich mal mit. Der Award soll nun weitergegeben werden, und zwar  an kleine, unbekannte (und nicht schon tausend Mal empfohlene) Blogs.

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Dinge geregelt kriegen… Ja wie denn nun?

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Kategorie: dies und das, web2.0

Hallo liebe Leserschaft. Normalerweise stelle ich euch an dieser Stelle gerne nützliche Tools vor, nachdem ich sie gefunden und getestet habe. Heute suche ich aber selbst mal ein gutes Tool für mich – denn trotz zahlreicher Tests finde ich einfach nicht genau meine passende Lösung.

Also, ich brauche ganz dringend eine Hilfe um meine ToDos geregelt zu kriegen! Ausprobiert habe ich bereits teuxdeux, thedeadline, idonext und einfache Notizen sowie die ToDo-Liste die Google mir anbietet. Das Problem mit den Diensten: Die einen sind mir zu komplex und eher auf Kollaboration ausgelegt (thedeadline und idonext) – das brauch ich nicht. Ich arbeite für mich allein. Teuxdeux und durchschnittliche Listen sind mir dagegen zu funktionslos – das bisschen kann ich mir wirklich auch auf ein Stück Papier schreiben und in der Hosentasche mit mir rumtragen.

Also jetzt legt mal los: Welche ToDo-Tools benutzt ihr so? Was können sie gut, wo wären sie ausbaufähig und das wichtigste: Nerven sie täglich per Mail? Lasst hören!

Über Arbeitgeber und Berufseinstieg

Kategorie: dies und das, web2.0

… bin ich von Jörn Hendrik Ast vor kurzem interviewt worden, und zwar im Rahmen seiner Beginners-Mind-Projekts. Wer von euch mich bisher nicht kannte, kriegt hiermit dann einen Eindruck von mir als Person, meiner komischen Stimme und meinem “malerischen Redestil”, wie man es mal nannte, als ich meinen Banknachbarn in der Schule versehentlich ins Gesicht schlug.

Und das muss ich auch nochmal loswerden: ich bin gar nicht so blass wie meine Webcam mich immer darstellt! Jetzt habt ihr den Beweis. Und sogar in HD!

Danke Jörn für das spannende Interview und die Gelegenheit, mich zu Wort kommen zu lassen.

Beginnersmind: Taalke Renken from Beginners-mind.de on Vimeo.

PS: Jörn sucht übrigens noch interessante Interview-Partner, vor allem weibliche… Falls ihr euch angesprochen fühlt, hier entlang!

MarkUps mit Markup.io – markieren, kommentieren, teilen

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Kategorie: web2.0

Ich hab mal wieder ein wunderbares Tool entdeckt, dass ich euch nicht vorenthalten will! Es eignet sich vor allem für kollaboratives Arbeiten mit Websites, und außerdem macht es auch ziemlich Spaß. Es geht um das gerade mal 6 Tage alte Tool MarkUp.io, mit dem man auf Webseiten rumkritzeln und Kommentare schreiben kann. Vor allem nützlich für Leute, die gemeinsam an Projekten arbeiten und dem Kollegen, der nicht unbedingt im selben Raum sitzt, einen bestimmten Punkt zeigen wollen, oder einfach Anmerkungen direkt an verschiedenen Stellen platzieren.

Für gewöhnlich macht man das, indem man einen Screenshot der Webseite in das Bildbearbeitungsprogramm seiner Wahl zieht, und dann mit Pfeilen, Unterstreichungen und Texten darauf rumkritzelt. Mit MarkUp spart man sich den Screenshot und außerdem das Übertragen der Datei – denn für jede bearbeitete Seite gibt es eine Share-Funktion, die auf eine individuelle URL verweist, die man dem Kollegen einfach schicken kann. Ein weiterer Vorteil auf längeren Seiten ist, dass man sich das ein-Screenshot-pro-Bildschirmhöhe-Gedöns spart. Das Tool zeigt ja die Seite in voller Länge an.

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The Social Network – kleiner Review

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Kategorie: Lifestyle, Soziale Netzwerke

Sonntag kam ich dank der O2Crew, die Freikarten für Events verschleudern, in den Genuss “the social network” (den Facebook-Film) gratis in einer “Preview” anzusehen. Kleines Fazit vorweg: Kann man durchaus gucken, den Film. Ist nett gemacht, “gefällt mir”.

Erwartet nichts, was euch umhaut. Erwartet keine Programmiersprachen und erwartet keine bahnbrechenden Erkenntnisse. Dann könnt ihr den Film sehr gut ansehen. Filmisch betrachtet gefällt er mir sogar richtig gut: Das Tempo, die Schnitte, die Szenerie, die Musik, das Licht… Alles gute Arbeit! Die Schauspieler, bis auf ein paar Nebenrollen, haben einen klasse Job gemacht. Die Dialoge geben hier und da ein paar Witze, vor allem viel trockenen Humor her. Aber es ist keine besondere Komödie.

Storytechnisch geht es um die Gründung von TheFacebook (Der größte Beitrag von… Ach ne, keine Witze verraten!), wobei wir mehrere Zeitsprünge zwischen der ursprünglichen Story und zwei später stattfindenden Gerichtsverfahren machen. Ein Verfahren durch Klage der Winklevoss-Brüder, die behaupten, ihre Idee sei gestohlen worden, und ein Verfahren auf Anklage durch Zuckerbergs einzigen Freund Eduardo Saverin. Wie man sich denken kann war das mit der Freundschaft fortan mal.

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