Niedliche Häschen und fiese, hungrige, reißzähnige Tiere gibt’s jetzt in noch besser (okay, mit “jetzt” meine ich ausnahmsweise doch mal 2009). Der Däne Tobias Gundorff Boesen hat in seinem Bachlorfilm eine wahnsinnig spektakuläre surreale Welt geschaffen, in der Hasen bei Lampion-Licht ein prunkvolles Dinner abhalten und alsbald unterbrochen werden… Ehrlich nichts für Zartbesaitete, dafür umso mehr was für Detailliebhaber oder schlichtweg Genießer eines stimmungsvollen Gesamtbildes.
Ach, einfach zu großartig!! Genug erzählt, zunächst das Video:

Ja, Tim Burton hat mich in eine andere Welt entführt. Das Unterland alias Wunderland ist bei Tim Burton unter der Herrschaft der roten Königin kein fröhlicher Ort voller Leben und Teeparty, sondern dunkel, etwas gruselig, und vor allem immer noch wunderlich. Storytechnisch möchte ich nicht viel sagen, außer folgendes: Den altbekannten Klassiker sehen wir dieses Mal nicht. Eigentlich spielt “
Doch Du kommst zu spät zum Tee! hört man hier neben Ab mit ihrem Kopf! noch oft genug. Mit sehr viel Liebe zum Detail wurde die Welt, inklusive einer, naja, nennen wir es “irgendwie Teeparty” zum Leben erweckt. Die Figuren zeigen viele Facetten, das Characterdesign weist natürlich mindestens ebenso viel Liebe auf wie die gesamte animierte Welt.
