Wie funktioniert das, Flüchtlingen helfen?

Am Wochenende wurde ich, wie so häufig in letzter Zeit, nach meinem Engagement in der Kleiderkammer Messehallen gefragt. Viele Leute mit denen ich darüber sprach, konnten sich nur schwer vorstellen wie das eigentlich funktioniert, was man da so macht, welches Ausmaß die ehrenamtliche Hilfe mittlerweile angenommen hat. Deshalb schreibe ich heute mal meinen persönlichen Eindruck der letzten Wochen dazu nieder, natürlich in der Hoffnung, so noch mehr Menschen zu erreichen und vielleicht bestehende Berührungsängste damit abzubauen.

Foto: Niklas Heimbokel
Die Messehalle A3 im Überblick – Foto: Niklas Heimbokel

Zum Aufbau, Ablauf und Generelles über die Kleiderkammer Messehallen empfehle ich das folgende Video. Der NDR hat für die Dokumentationsreihe „7 Tage“ eine Folge in den Messehallen gedreht. Das ist schon eine Weile her, aber das meiste stimmt natürlich immer noch. Derzeit befindet sich die Kleiderkammer in der Messehalle A3 (das ist am Eingang West, also ungefähr Sternschanze), ab dem 13. November gehts wieder zurück nach B7 (auf dem Messegelände südlich, in der Straße Holstenglacis). Wie funktioniert das, Flüchtlingen helfen? weiterlesen

Ich bin Organspender

organspendeausweis Letzte Woche schickte mir meine Krankenkasse einen dicken Brief voll mit Infomaterial und einer Plastikkarte zum Ausfüllen, einem Organspendeausweis. Was meine Krankenkasse vorher nicht wusste: Ich besitze bereits seit Jahren einen, den ich immer im Portmonee behalte.

Ich weiß, dass vielen Leuten die Thematik eher unangenehm ist. Eigentlich spräche ja nichts dagegen undso – aber um aktiv so einen Ausweis auszufüllen beschäftigt man sich ja quasi mit seinem eigenen Tod. Das ist nichts, was man unbedingt gerne macht – die vielen „ich müsste mal was machen“-Aussagen betreffen ja auch allerlei Vorsorge- oder Versicherungsmaßnahmen usw. Wir denken gerne, wir wären quasi unsterblich – oder wenn wir schon sterben, dann bitte schnell, kurz und schmerzlos und dann ist es auch ruck-zuck vorbei. Dass die meisten von uns aber sogenannte „Hinterbliebene“ zurücklassen, die sich dann mit den Formalitäten herumschlagen müssen, verdrängen wir dabei besonders gerne.
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