Vorsicht ist besser als Nachsicht: Gefahren-App Katwarn fürs Smartphone

Katwarn Warnung In den letzten Wochen herrschte in Hamburg nicht nur herrliches Sommerwetter – was sicherlich alle mitbekommen haben. Durch die große Hitze (und vermutlich weitere Ursachen) kam es zu mehreren Großbränden, teilweise mit Explosionen, einem Unfall in einer Chemie-Fabrik und zahlreichen Unwettern. Diese Vorfälle hat nicht unbedingt jeder sofort mitbekommen. Ich selbst zum Beispiel habe vom ersten Vorfall erst über 12 Stunden später zufällig in den Fernsehnachrichten erfahren, von den anderen Vorfällen mal mehr, mal weniger aktuell via Social Media. Vom Knall der Explosion in Bahrenfeld wurde ich dagegen sogar nachts wach, dachte mir jedoch zunächst nichts dabei.

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Zeigt her eure Apps

Daniel rief kürzlich zu einer Blogparade auf. Warum nicht mal mitmachen? Besondere Perlen habe ich vielleicht nicht, aber meistens ist ja gerade die Gesamtkomposition doch irgendwie interessant. Ich spare die unwichtigeren aber einfach mal aus, weil ich irgendwann keine Lust mehr hatte 😉

Social-Stuff

TweetDeck (Twitter, Facebook) Obwohl Tweetdeck nicht das Non-Plus-Ultra ist, aber da ich mehrere Accounts befüllen möchte habe ich noch keine nettere Alternative gefunden die zumindest ähnlich nahe daran heran kommt.

Foursquare In der neusten Version tatsächlich stabiler, schneller und toller als jemals zuvor! Bitte weiter so, foursquare.

Forecast Selten benutzt, aber gefällt mir trotzdem irgendwie, weil es z.B. helfen kann, den inneren Schweinehund zu überwinden. Wenn ich eingetragen habe nächste Woche zum Sport zu gehen und „alle es sehen können“ fühle ich mich von mir selbst eher genötigt, wirklich hinzugehen. Langsam klappt das Selbst-Austricksen damit aber auch nicht mehr so ganz.

Goodreads Noch gar nicht so lange dabei und trotzdem irgendwie ständig in Benutzung: Goodreads ist eine Art Last.FM für Bücher, sprich man bekommt aufgrund seiner Lesegewohnheiten Vorschläge was man als nächstes Lesen könnte, außerdem kann man Freunden direkt etwas Bestimmtes empfehlen und sich deren Bewertungen oder Reviews zu Büchern ansehen.

Tools

Dropbox Zu Dropbox muss ich wohl nicht weiter viel sagen, oder? Es ist ziemlich praktisch auch von unterwegs mal schnell was nachlesen zu können, alle seine Handyfotos dank Betafeature automatisch auf jedem Rechner zur Verfügung zu haben und auch mal schnell mal von unterwegs ein File per Mail verschicken zu können.

Do it (Tomorrow) Beste ToDo-App für mich – wenns ums Private geht. Ausführlicherer Bericht übrigens auch bei den DMW von Caro.

Evernote Um spontane Eingebungen oder Inspirationsfunde direkt in das passende Notizbuch zu speichern – besonders gut in Kombination mit dem Widget.

LEO Wörterbuch Ja, naja, ein Wörterbuch. Was soll man dazu sagen? Ich lerne nie aus.

Pocket -formerly Read It Later Pocket für mich in erster Linie dazu da, um getwitterte Links schnell direkt am richtigen Ort abzuspeichern. Das Lesen erledige ich in der Regel nicht auf dem Smartphone.

QR Droid (Deutsch) Alte Liebe rostet nicht: Hin und wieder, alle Jubeljahre, begegnet mir schon noch mal ein QR-Code, der mich dann sogar neugierig macht. Ansonsten kann man damit aber auch altertümliche Strichcodes für andere Zwecke scannen.

Mobilität

FahrInfo Hamburg Nur für Hamburger oder Hamburg-Besucher interessant, funktioniert aber definitiv besser als das vorher genutzte „Öffie“.

StadtRAD Hamburg Ziemlich selten benutzt, aber wenn dann doch mal kein anderes Fortbewegungsmittel in Frage kommt könnte es passieren das ich ein Stadtrad nehme. In der Regel sind dann zwar keine Räder da oder wenn doch sind die Server mal wieder down, aber zumindest habe ich die Möglichkeit (nein, ich bin vom Stadtrad schon lange nicht mehr begeistert).

myTaxi – Fahrgast Taxi App Die Alternative zum Stadtrad, es muss nur die Bedingung erfüllt werden dass ich gerade Geld habe. Ist nachts aber sowieso angenehmer.

Freizeitvergnügen

90elf - Saison 2011/2012 Ist zwar gerade keine Bundesliga-Saison, aber trotzdem Pflicht. Es gibt nichts besseres als Samstagsnachmittags beim langweiligen Abwasch von der spannenden Konferenz akustisch berauscht zu werden.

IMDb Filme & TV Ich würde ja sagen „ihr kennt das“, doch genau dann bräuchte ich die App nicht. Alle Welt unterhält sich über irgendwelche Menschen die meistens von anderen Kontinenten stammen und auf ebendiesen irgendwas gemacht haben was jemand anderes in Bewegtbild festgehalten hat was jeder „unbedingt gesehen haben muss!!einself“. Und wenn dann zum 5. mal gefragt wird ob ich mich an Ryan Gosling nicht erinnern könnte wird’s mir irgendwie doch peinlich und ich versuche unauffällig nachzusehen, ob er wenigstens gut aussieht oder sonst irgendwas an sich hat was ich mir hätte merken können. Ja, genau dafür gibt es IMDb doch?! (Und diesen Namen weiß ich nur, weil sowas ähnliches am Vorabend mal wieder passiert ist).

Sky Map Wenn ich Sterne gucken will und in Hamburg mal wieder rein gar nichts zu erkennen ist (na gut, theoretisch auch woanders, aber in Hamburg halte ich mich nun mal am häufigsten auf), dann mach ich einfach die Sky Map auf und suche nach schönen Sternenbildern. Hin und wieder ist glücklich-werden wirklich so einfach.

Draw Something Free Seitdem von Zynga übernommen bzw. die App gebrandet ist funktionierts bei mir leider nur noch alle Jubeljahre mal – unglaublich schade, aber vielleicht besser für meine Produktivität.

Song Pop Nur installiert weil es einige Leute so unglaublich toll fanden, aber nicht ein mal gespielt (zu wenig Kontakte, zu nervige App, keine Lust). Und ja, es steht nur deshalb überhaupt in dieser Liste weil ich dazu sagen wollte: Der Hype ist vorbei.

Kondome sind wichtig…

zum Schutz vor Krankheiten, vor allem auch vor der Übertragung des HI-Viruses und außerdem auch noch ein gutes Verhütungsmittel. Alles toll. Trotzdem haben doch irgendwie ziemlich viele Leute Probleme damit, die Dinger zu benutzen. Ein Unding, dachten sich wohl auch die Kreativen Nicolai Villads und Peter Ammentorp von vplusa, welche eine fiktive Kampagne für Durex bei den Future Lions 2010 eingereicht haben.

Ihr Gedankengang ist simpel nachzuvollziehen: Männer sollen es benutzen, also muss man den Männern bewusst machen, warum. Belehrungen über Krankheiten sind dröge und theoretisch, die „nervigen“ Seiten eines Babys aufzuzählen auch. Also packt sie da, wo’s weh tut: Am iPhone!

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