Iron Blogger Hamburg

Nein, der Titel hat ausnahmsweise weder mit Sport noch mit schwerem Metall zu tun, sondern geht es tatsächlich mehr um den zweiten Teil, das Bloggen. Kathrin und Caro haben sich darum gekümmert, eine amerikanische Idee, die in Berlin bereits über ein Jahr umgesetzt wird, auch in der Hansestadt zu manifestieren.

Was ist Iron Blogging? Es geht darum, den eigenen inneren Schweinehund zu besiegen und sich endlich dem eigenen Vorsatz zu stellen, wieder mehr zu bloggen. Den haben bekanntermaßen viele, bestimmt erst recht nachdem sie 2013: Das Web zurückerobern auf Spreeblick gelesen haben. Oder auch schon länger, genau wie ich. Die Iron Blogger sind eine informelle Gruppe, in der jeder das Ziel verfolgt, einmal pro Woche einen Blogbeitrag zu veröffentlichen. Schafft man es nicht, zahlt man 5 € in die Gemeinschaftskasse. Ist dort genug Geld drin, geht die ganze Gruppe zusammen davon gemeinsam etwas trinken, und eine Hamburger Besonderheit: Hier wird nur die Hälfte für die Getränke ausgegeben, die andere Hälfte des Geldes geht an einen guten Zweck innerhalb Hamburgs (den die Gruppe gemeinsam noch auswählt).

Diese Woche geht es los und getreu dem Motto „the more, the merrier“ freut man sich natürlich über weitere Mitstreiter. Also meldet euch bei den Iron Blogger Hamburg an, sofern ihr aus Hamburg kommt, oder falls euch Berlin räumlich irgendwie näher ist, macht doch dort mit. Und wer einfach gerne davon profitieren möchte, mehr (hoffentlich) interessante Blogbeiträge zu lesen, der kann auch gleich das Bundle mit allen Feeds der bisherigen Teilnehmer im Google Reader abonnieren, das Henning netterweise zusammen gestellt hat.

Fünf deutschsprachige Lieblingsblogs

Ich stieß gestern zufällig auf Die meistabonnierten deutschsprachigen Blogfeeds in GoogleReader im Design Tagebuch. Dabei handelt es sich quasi um deutsche Blogcharts, auch wenn sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, da sie handverlesen sind (danke btw für die Mühe, Achim!). Dabei fiel mir vor allem eins auf: Ich wusste ja schon immer, dass ich nicht gerade viele „Mainstream-Blogs“ lese. Überhaupt habe ich auch gar nicht so viele Blogs abonniert – interessante Beiträge erreichen mich grundsätzlich ja auch noch via Twitter, Facebook oder rivva. Dass ich allerdings so enorm wenige Blogs aus dieser Liste überhaupt kannte, auch nur dem Namen nach, fand ich aber schon merkwürdig. Bei dieser Gelegenheit wurde mir also mal wieder klar, wie unvernetzt es in der deutschen Blogosphäre eigentlich zugeht. Klar, so ne kleine Blogroll hat zumindest fast jeder, aber wer guckt da schon drauf? Ich gestehe: Auch ich schaue selten aktiv nach neuen Blogs zum Beispiel über solche Linkempfehlungen.

Und um an diesem Zustand jetzt auch mal direkt aktiv was zu ändern, stelle ich euch jetzt einfach mal fünf meiner Lieblingsblogs aus dem deutschsprachigen Raum vor. Ungeordnet und unsortiert, verschiedene Größe und Themen. Manche kennt ihr sicher schon, andere aber hoffentlich noch nicht.
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Weltfrauentag – wie siehts nun aus?

Oh, schon wieder 8. März: Das ist jedes Jahr der Weltfrauentag (oder auch internationaler Frauentag). Letztes Jahr hatte ich dazu schon mal geschrieben, wie zum Beispiel die Verteilung auf männliche und weibliche Blogautoren in meinem Reader aussieht. Das ist doch ein guter Grund, mal zu schauen, was sich nach einem Jahr geändert hat:

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Lieblingsblog(s) oder: Ein Award, ein Award!

Das liebe Fräulein M hat mir einen Award zukommen lassen der da heißt „Liebster Blog“, womit ich erstmal völlig überfordert bin, weil ich normalerweise solche „Stöckchen“ (denn sowas ist das, in etwa) nicht annehme. Weil der hier aber so schön ist und eine gute Intention hat mache ich mal mit. Der Award soll nun weitergegeben werden, und zwar  an kleine, unbekannte (und nicht schon tausend Mal empfohlene) Blogs.

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Kontrollverlust bei der FAZ

Die ersten nutzten Worte wie „Bücherverbrennung“ und schon ging es los: Der Online-Kindergarten tobt auf, der Shitstorm geht los, zwei Lager bilden sich, eine Facebook-Gruppe ist gegründet. Halt, um was ging’s? Michael Seemann, im Internet besser bekannt als Blogger und Twitter-Literatur-Kritiker mspr0 (eigenes Blog HIER und Schreiber bei Twitkrit, Podcast-Projekt Wir. müssen reden sowie Twitter-Account mspro) hat eine Stellungnahme zur Stilllegung seines Blogs CTRL-Verlust bei der FAZ.net veröffentlicht – auf seinem privaten Blog, versteht sich. Der Twitter-Shirtstorm beginnt. Nach einiger Zeit landet bei Carta eine Stellungnahme der FAZ, und mittlerweile ist das Thema auf so ziemlich jedem Blog der was auf sich hält behandelt worden (klar reihe ich mich da ein).

Der so benannte „Kampf“ von Bloggern gegen Printmedien geht also in eine weitere Runde.

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