Tag Archive für Film

Review: Der große Gatsby

Der große Gatsby. Eigentlich ein 1925 erschienener Roman von F. Scott Fitzgerald, nun zum bisher fünften Mal verfilmt von Baz Luhrmann. Ein Werk, das ich als typischen Hollywood-Kassenschlager bezeichnen würde. Prunkvolle Bilder, sehr bekannte Darsteller in den Hauptrollen, ein verlässliches Werk als Grundlage. Da kann man eigentlich nicht viel falsch machen, oder?

Foto von Curi0us

Bei der Filmpremiere in Cannes
Foto von Curi0us

The Social Network – kleiner Review

Sonntag kam ich dank der O2Crew, die Freikarten für Events verschleudern, in den Genuss “the social network” (den Facebook-Film) gratis in einer “Preview” anzusehen. Kleines Fazit vorweg: Kann man durchaus gucken, den Film. Ist nett gemacht, “gefällt mir”.

Erwartet nichts, was euch umhaut. Erwartet keine Programmiersprachen und erwartet keine bahnbrechenden Erkenntnisse. Dann könnt ihr den Film sehr gut ansehen. Filmisch betrachtet gefällt er mir sogar richtig gut: Das Tempo, die Schnitte, die Szenerie, die Musik, das Licht… Alles gute Arbeit! Die Schauspieler, bis auf ein paar Nebenrollen, haben einen klasse Job gemacht. Die Dialoge geben hier und da ein paar Witze, vor allem viel trockenen Humor her. Aber es ist keine besondere Komödie.

Storytechnisch geht es um die Gründung von TheFacebook (Der größte Beitrag von… Ach ne, keine Witze verraten!), wobei wir mehrere Zeitsprünge zwischen der ursprünglichen Story und zwei später stattfindenden Gerichtsverfahren machen. Ein Verfahren durch Klage der Winklevoss-Brüder, die behaupten, ihre Idee sei gestohlen worden, und ein Verfahren auf Anklage durch Zuckerbergs einzigen Freund Eduardo Saverin. Wie man sich denken kann war das mit der Freundschaft fortan mal.

Was haben ein Rabe und ein Schreibtisch gemeinsam?

Nimidemirokö! Oder so ähnlich. Ist aber auch schwer zu buchstabieren, das Wort.

Ja, Tim Burton hat mich in eine andere Welt entführt. Das Unterland alias Wunderland ist bei Tim Burton unter der Herrschaft der roten Königin kein fröhlicher Ort voller Leben und Teeparty, sondern dunkel, etwas gruselig, und vor allem immer noch wunderlich. Storytechnisch möchte ich nicht viel sagen, außer folgendes: Den altbekannten Klassiker sehen wir dieses Mal nicht. Eigentlich spielt “Alice im Wunderland” eher eine Nebenrolle, der größere Teil des Films basiert auf dem literarischen Nachfolger “Alice hinter den Spiegeln“.

Doch Du kommst zu spät zum Tee! hört man hier neben Ab mit ihrem Kopf! noch oft genug. Mit sehr viel Liebe zum Detail wurde die Welt, inklusive einer, naja, nennen wir es “irgendwie Teeparty” zum Leben erweckt. Die Figuren zeigen viele Facetten, das Characterdesign weist natürlich mindestens ebenso viel Liebe auf wie die gesamte animierte Welt.

Nein, ich gehe heute nicht zum Pokern

Trotz mehrfacher Nachfrage bezüglich meiner heutigen Beinkleider gehe ich heute abend wirklich nicht pokern, sondern werde mir heute schon mal den Film “Alice im Wunderland” von Tim Burton anschauen – in 3D versteht sich natürlich. Ab morgen irgendwann könnt ihr hier dann, passend zum Filmstartsdatum, meinen Review lesen. Ich sage jetzt schon, dass ihr bestimmt eine Menge Begeisterungsschreie hören werdet.

Ich freu mich schon so!