Keine Zukunftsmusik mehr: Flattr offline

Flattr hat gestern abend einige interessante Neuerungen verkündet. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit der direkten Spende eines festen Betrags, endlich eine offiziellen Bekanntmachung an welche Charity-Projekte ungenutztes Guthaben gespendet wird und das für mich größte Ding: Flattr-barkeit von Dingen, die sich nicht im Internet sondern in der realen Umgebung befinden.

Bei zeitweise fand sich diese Idee schon vor längerer Zeit, was ich damals auch hier schon beschrieb, und nun ist es wirklich umgesetzt. Es wird über einen QR-Code realisiert, der mit einer offiziellen App von Flattr ausgelesen wird. Übrigens gibt’s direkt ab Launch nicht nur iPhone und Android-Apps, sondern außerdem auch für Symbian und Windows Mobile.

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Onlinekram im Offline-Leben

Eine Ausbreitung von Online-Netzwerken im echten Leben – klingt im ersten Moment irgendwie ziemlich merkwürdig. Muss es aber gar nicht sein, wie einige aktuelle Kunstprojekte/Streetarts zeigen, zum Beispiel der durchaus bekannte I like-Button:
Frühstück Nummer 2 in Varese
CC Some rights reserved by Jürg Stuker on flickr

Und auch ein Dislike-Button wurde von slowRFX schon in Berlin gesichtet:
German newspaper #BILD adbusting with #facebook #dislike butt... on Twitpic

Gut, das meiste davon kennt man schon. Aber es gibt auch ein paar neue Visualisierungen des Themas, wie das Projekt von Agnes Lison und Marcel-André Casasola Merkle. Hier geht es um Flattr:

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Flattr nach dem ersten Monat

So langsam geht’s los in der Blogosphäre mit Flattr (wer nochmal wissen will was das ist bitte einfach unter den ähnlichen Artikeln unten nachlesen). Große Blogs wie netzpolitik.org, Spreeblick, Carta und auch die Online-Version der taz haben den Micro-Payment-Dienst eingebunden und nun ihre erste Abrechnung miterlebt. Dabei rausgekommen ist so einiges, je nach Bekanntheit des Blogs ging es sogar über 200 € für einen angebrochenen Monat. Am meisten geflattrd wurde übrigens der Chaosradio-Podcast – wobei das nicht zwangsläufig das meiste Geld bedeutet, aller Wahrscheinlichkeit nach dagegen wieder doch.

Bei allen Einzelauswertungen die ich so gelesen habe gab es tatsächlich eine interessante Gemeinsamkeit: Flattr nach dem ersten Monat weiterlesen

Ein Obolus für den Schreiberling

Den könnte man zum Beispiel mir ab jetzt per Flattr zukommen lassen, denn seit eben gibt es den schönen Button unter jedem Posting (in der Ansicht eines kompletten Artikels – wir wollen die Startseite ja nicht noch mehr dicht knallen).

Worum geht’s nochmal? Siehe das ältere Posting „Likes“ bekommen Wert mit Flattr. Wenn ihr beispielsweise einen geschrieben Text wie einen Eintrag von mir toll findet und dafür ein bisschen Kleingeld abdrücken wollt, könnt ihr das jetzt also tun, sofern ihr schon einen Account besitzt. Da ich seit heute auch Teil der noch kleinen Gruppe von Flattr-Usern bin, kann ich nun auch ein paar Details zum alten Beitrag ergänzen:

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„Likes“ bekommen Wert mit Flattr

Auf Sozialen Netzwerken, Blogs und so weiter kann man Beiträge per „Gefällt mir“, „Like“ und ähnlichem markieren. Damit kann man dem Ersteller zeigen, dass man seinen Beitrag oder die Arbeit die er sich damit gemacht hat, zur Kenntnis genommen und für gut befunden hat – auch dann wenn man zu faul ist zum kommentieren oder man nicht nur recht inhaltlslose Beiträge wie „cool“ schreiben will. Besonders auf Blogs und überall sonst, wo aufwändig Inhalte erstellt werden (Fotos, Videos, Texte, Musikstücke…) ist dies auch ein kleines Maß für Anerkennung gegenüber dem Ersteller. In meiner kleinen Rolle als Blogautorin freue ich mich auch über jeden in meinem Facebookstream, der die gepostetet Artikel per „gefällt mir“ markiert und bekomme so eine Motivation, damit weiterzumachen.

Was wäre, wenn diese Markierungen künftig bares Geld wert sein könnten? Diese Frage hat sich Peter Sunde (früher Sprecher von thepiratebay.org) gestellt und daraus ein neues Projekt gegründet: Flattr.

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