Keine Zukunftsmusik mehr: Flattr offline

Flattr hat gestern abend einige interessante Neuerungen verkündet. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit der direkten Spende eines festen Betrags, endlich eine offiziellen Bekanntmachung an welche Charity-Projekte ungenutztes Guthaben gespendet wird und das für mich größte Ding: Flattr-barkeit von Dingen, die sich nicht im Internet sondern in der realen Umgebung befinden.

Bei zeitweise fand sich diese Idee schon vor längerer Zeit, was ich damals auch hier schon beschrieb, und nun ist es wirklich umgesetzt. Es wird über einen QR-Code realisiert, der mit einer offiziellen App von Flattr ausgelesen wird. Übrigens gibt’s direkt ab Launch nicht nur iPhone und Android-Apps, sondern außerdem auch für Symbian und Windows Mobile.

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Onlinekram im Offline-Leben

Eine Ausbreitung von Online-Netzwerken im echten Leben – klingt im ersten Moment irgendwie ziemlich merkwürdig. Muss es aber gar nicht sein, wie einige aktuelle Kunstprojekte/Streetarts zeigen, zum Beispiel der durchaus bekannte I like-Button:
Frühstück Nummer 2 in Varese
CC Some rights reserved by Jürg Stuker on flickr

Und auch ein Dislike-Button wurde von slowRFX schon in Berlin gesichtet:
German newspaper #BILD adbusting with #facebook #dislike butt... on Twitpic

Gut, das meiste davon kennt man schon. Aber es gibt auch ein paar neue Visualisierungen des Themas, wie das Projekt von Agnes Lison und Marcel-André Casasola Merkle. Hier geht es um Flattr:

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15 Webseiten, die das Internet veränderten

Auf Hongkiat.com habe ich eine Liste mit eben diesen 15 Webseiten gefunden, die ich hier gerne kommentiert wiedergeben möchte. Es geht um Webseiten, die das Internet nachhaltig verändert haben, weil sie eine besondere Funktionalität o.ä. angeboten haben, die wir heute eigentlich alle als selbstverständlich wahrnehmen. Die Liste ist – für mein Befinden – nicht direkt nach Wichtigkeit sortiert, weswegen ich hier einfach die Reihenfolge übernehme.

  1. Wikipedia
    Als ich auf dem Gymnasium war, war Wikipedia eigentlich schon groß und allgemein bekannt. Meine Lehrer gaben bei den meisten Hausaufgaben mit, dass Wikipedia als Quelle nicht alles sei und vor allem, dass Copy&Paste kein Ersatz für Hausaufgaben wäre. Das hat uns Schüler selbstverständlich nicht interessiert und die normalen Hausaufgaben wurden zu 95% von Wikipedia übernommen (bis auf Mathe).
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Alles böhmische Dörfer

Immer mal wieder überrascht es mich, wie unterschiedlich Welten sein können. Ich rede jetzt nicht von der sogenannten Dritten Welt, sondern von Menschen aus Deutschland, aus der selben Region oder aus der selben Familie. Häufig ist der Grund für diese Gedanken meine Mutter – klar ist sie älter als ich und gehört einer anderen Generation an. Und dass sie auch nicht unbedingt weiß, wer Lady GaGa oder Klaas Heufer-Umlauf (naa, wer kennt den Namen überhaupt?) sind ist auch total zu verschmerzen, denn ich halte es sowieso für fraglich ob man sowas wissen muss, wenn man nicht gerade zu Günther Jauch auf den Stuhl will.

Aber dass Begriffe wie Flash, Social Networks (und erst recht deren Sinn und Funktionsweise) oder URL-Shortener, die zu meinem täglichen Sprachgebrauch gehören, ihr nicht mal ansatzweise etwas sagen, überrascht mich doch wieder. Und noch dazu dass ich in einer Branche arbeite, die mit sowas ihr Geld verdient! Es ist ja jetzt nicht so, als wäre ich ein Geek… oder? Social Media dringt doch immer weiter in Richtung Mainstream – selbst meine alte beste Freundin, die früher nichtmal einen funktionierenden PC hatte, ist mittlerweile online vernetzt.

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