Aufholjagd

Nachdem ich einige Tage in der Horizontalen verbracht habe (war krank) gabs hier gar nichts Neues, da draußen aber umso mehr. Deswegen gibt’s jetzt einfach mal zusammengequetscht die Videos der letzten Woche. Viel Spaß damit!

Schon immer gefragt warum alle anderen Strichmännchen so viel cooler sind als deine? Dann gibt’s hier Abhilfe in Form einer echt süßen Präsentation:

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DRM freie MP3 bei ZeeZee

[Trigami-Review]

Heute möchte ich euch mal einen schönen Webdienst für Musikliebhaber vorstellen, der die Musiksammlung auch komplett DRM-frei bereitstellt. Das Portal heißt ZeeZee und stellt eigentlich nur Software zur Verfügung, mit der man sich die Lieblingmusik wünscht und die Software nimmt sie aus einer der Milliarden Internetradiostationen auf, sobald das Lied dort läuft. Anschließend wird das MP3 auf dem eigenen Webspeicher zum Download bereitgestellt. Das Prinzip ist also so ähnlich wie früher: Man setzt sich mit der eingelegten Blanko-Kassette vor’s Radio und wartet bis der Song läuft… Nur das bei Internetradios heutzutage kein Moderator ständig dazwischenlabert oder Verkehrsfunk mitaufgezeichnet wird.

DRM bedeutet übrigens Digital Rights Management – und DRM frei heißt dann, man kann den Song beliebig oft auf dem Recnner, dem Laptop, den MP3-Player etc. kopieren. Viele MP3-Anbieter im Netz haben eine Begrenzung, dass das MP3 nur x Mal kopiert werden darf, und wenn man den Rechner oder MP3-Player zurücksetzt ist das Limit irgendwann verbraucht und man muss die Lizenz für die MP3s neu erwerben.

ZeeZee hat drei verschiedene Account-Varianten: Easy ist kostenlos, Express kostet 4,49€ im Monat und Star gibt’s ab 6,99€ im Monat. Je nach Tarif hat man mal mehr und mal weniger Speicherplatz auf seinem Account und ein paar andere Features sind auch unterschiedlich. Die Übersicht dazu steht hier. Ich selbst habe zum testen einen kostenlosen Star-Account bekommen und bin seitdem natürlich fleißig am wünschen und laden.

Nach kaum 10 Minuten, in denen ich noch damit beschäftigt war meine Wunschliste zu befüllen, war der testweise gewünschte Platz 1 der Charts bereits aufgezeichnet und für mich bereit gestellt (Lena Meyer-Landruth: Satellite). Gleich hinterher kam auch schon ein Album-Track von Mando Diao. Und nach knapp 18 Stunden (also von samstags früh abends bis Sonntagmittag) warteten dann über 40 Songs aus meiner knapp 200 Titel umfassenden Wunschliste auf mich. Pop- bzw. Chartsmusik ist natürlich am schnellsten gefunden, die dudelt ja auch im Internet überall rauf und runter. Aber auch ein bisschen Stonerrock (Them Crooked Vultures) oder Alternative Rock (Foo Fighters, alte Songs) und sonstige alte Pop-/Rock-Songs allen Alters waren dabei. Außerdem schon über das halbe neue Album von Kate Nash (Jippie!).

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Lass die Landungsbrücken Musik spielen!

Live-Webcams von populären Orten sind nichts besondres mehr, sogar das kleine Fischerdorf an der Nordsee aus dem ich ursprünglich komme hat sowas. Manchmal sind sie ganz nett, im Winter hab ich zum Beispiel die zugefrorene Alster in der Mittagspause beobachtet, und hilfreich sind sie manchmal auch, wie ein kurioser Fall vor einiger Zeit bewies. Aber als längere Beschäftigung sind sie dann doch ziemlich langweilig … Denkste! Wenn du Sounds of Hamburg nicht kennst.

Als Wahlhamburgerin bin ich wahnsinnig begeistert davon: derzeit gibt es drei Webcams: Vom Rathausmarkt, von den Landungsbrücken und aus dem Tropen-Aquarium. Diese sind jeweils mit „aktiven Flächen“ unterlegt, das bedeutet, wenn sich auf der Fläche etwas bewegt, wird dies vom System bemerkt. Diese Flächen sind mit Instrumenten und/oder Melodien verknüpfbar, sodass ein Fußgänger der die Straße überquert beispielsweise die Violinen aktiviert während ein abbiegendes Auto an der Kreuzung die Trompeten loströten lässt. Das kann zum Beispiel so aussehen:
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iPhones ersetzen Tonstudios

… oder könnten es zumindest bei einigen Songs, wie applegirl002 auf YouTube eindrucksvoll zeigt. Mit drei bis vier iPhones werden elektronische Instrumente und gegebenenfalls Stimmverzerrer eingesetzt, sodass nur noch eine gute Kamera und Abnahmemikro für solche Aufnahmen nötig sind:

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