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Bookmarks verwalten mit Tagpacker

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Tagpacker LogoWie den meisten Leuten, die viel im und mit dem Internet arbeiten, sind gut sortierte Bookmarks mir bares Gold wert. Besonders meine in der Ausbildung begonnene Sammlung von Photoshop-Tutorials und -Resourcen leistet mir heute noch gute Dienste auf der Suche nach Inspiration oder um Freunden, die sich in die Thematik einarbeiten wollen, eine Anlaufstelle zu bieten. Seit jedoch mein vormaliger Lieblings-Bookmarkingdienst Zootool seine Pforten geschlossen hat, stand ich ziemlich lange blöd da mit meinem exportierten lokalen File. Ich schaute mir zwar viele Alternativen an, gefallen hat mir jedoch keine so recht, bis ich vor kurzem auf Tagpacker aufmerksam gemacht wurde. Und siehe da, das ist schon ziemlich gut!

Kurz zur generellen Funktionsweise: Im Grunde ist Tagpacker ein klassischer Social Bookmarking Service. Es gibt die Möglichkeit Links mit Tags zu verschlagworten und später die eigenen Links sowohl nach diesen Schlagworten, aber auch dem Linktitel oder einem eigenen Kommentar zu durchsuchen. Die soziale Komponente funktioniert hier durch das asynchrone Follow-Prinzip – also keine Freundschaftsanfragen, die bestätigt werden müssten. Links können per “Tag it”-Button, den man sich in die eigene Lesezeichenleiste des Browsers zieht, hinzugefügt und sofort verschlagwortet werden. Nach meinem mittlerweile einen Monat andauernden Test kann ich sagen: Funktioniert alles prima – vor allem die Suche ist gut gemacht und wirklich brauchbar. Der Import meines bestehenden Archivs hat problemlos geklappt, peu à peu zogen sich auch die Screenshots zu jedem einzelnen Link nach. Das klingt vielleicht nicht besonders spektakulär, für mich sind jedoch die Bilder neben den Links eine sehr große Hilfe, weil mein Gedächtnis sich genauer an Bilder als an Wörter erinnern kann und ich sie auch noch schneller überfliegen kann.

Tagpacker bietet außerdem ein paar Besonderheiten, auf die ich noch eingehen möchte:

Für Bücher-Liebhaber: Goodreads

Eine meiner besten Entdeckungen aus dem Jahr 2012 ist definitiv Goodreads. Dabei handelt es sich um eine Community für Bücherwürmer – zu denen ich mich ganz eindeutig zähle. Das Prinzip erinnert ein wenig an Last.FM, falls das die alten Hasen noch kennen…

Goodreads bietet die Möglichkeit, den Überblick über gelesene Bücher etc. zu behalten. Dafür gibt es zunächst drei einfache Listen: read (schon gelesen), currently-reading (lese ich gerade) und to-read (will ich noch lesen). Bei Bedarf kann man sich natürlich mehr Listen anlegen, um zum Beispiel nach Genres oder nach Papierbüchern vs eBooks zu sortieren, etc.pp., aber mir reichen die drei Grundlisten bereits.

Endlich ToDo Listen, die für mich funktionieren!

Ich suchte ja schon vor längerer Zeit nach guten ToDo-Managern, Apps, Listen oder wie auch immer das jetzt genannt wird. Ich könnte nun philosophisch werden und sagen, dass ich eigentlich nur etwas suchte, dass mir die Arbeit abnimmt, denn egal wie viel man da einträgt, abgearbeitet wird es dadurch auch nicht. Aber ich bin ja eigentlich kein großer Philosoph, deswegen spar ich mir weitere Ausführungen darüber und nenne jetzt meine Lösungen – denn ja, die große Antwort liegt nicht in einem Ding allein. Für mich sind es genau zwei: Wunderlist und Strike.

MarkUps mit Markup.io – markieren, kommentieren, teilen

Ich hab mal wieder ein wunderbares Tool entdeckt, dass ich euch nicht vorenthalten will! Es eignet sich vor allem für kollaboratives Arbeiten mit Websites, und außerdem macht es auch ziemlich Spaß. Es geht um das gerade mal 6 Tage alte Tool MarkUp.io, mit dem man auf Webseiten rumkritzeln und Kommentare schreiben kann. Vor allem nützlich für Leute, die gemeinsam an Projekten arbeiten und dem Kollegen, der nicht unbedingt im selben Raum sitzt, einen bestimmten Punkt zeigen wollen, oder einfach Anmerkungen direkt an verschiedenen Stellen platzieren.

Für gewöhnlich macht man das, indem man einen Screenshot der Webseite in das Bildbearbeitungsprogramm seiner Wahl zieht, und dann mit Pfeilen, Unterstreichungen und Texten darauf rumkritzelt. Mit MarkUp spart man sich den Screenshot und außerdem das Übertragen der Datei – denn für jede bearbeitete Seite gibt es eine Share-Funktion, die auf eine individuelle URL verweist, die man dem Kollegen einfach schicken kann. Ein weiterer Vorteil auf längeren Seiten ist, dass man sich das ein-Screenshot-pro-Bildschirmhöhe-Gedöns spart. Das Tool zeigt ja die Seite in voller Länge an.

Was ziehe ich heute an? Mango Mix & Match Tool

[Trigami-Review]

Die spanische Modemarke Mango hat vor kurzem eine Seite namens waszieheichheuteanbymango.com veröffentlicht, auf der man nicht nur aktuelle Kollektionen bewundern kann, sondern auf dem Blog allgemeine Style-Tipps und auch sonst alles, was das Fashionista-Herz begehrt, lesen kann. Wenn man über die etwas höheren Ladezeiten, wie bei Mode-Seiten üblich, hinwegsieht, finde man auch einige sozialen Funktionen, die über Facebook-Connect funktionieren. Liken und Kommentieren neben “Teilen” natürlich, aber auch eigene Favouriten und Videos mit Shooting-Making-ofs sind verlinkt.

Besonders interessant ist dort auf jeden Fall das Tool namens Mix & Match, bei dem man sich nach Herzenslust durch die Kollektion klicken und alles einer “virtuellen Barbie” anziehen kann. Das Besondere: Hosen, Röcke, Oberteile und Accessoires wie Taschen und Schmuck lassen sich wirklich gut auf der miteinander kombinieren, und man bekommt so einen realistischen Eindruck davon, wie die verschiedenen Produkte zusammenpassen (oder auch nicht). Technisch betrachtet ist das Tool sehr ausgereift, es gibt nur wenige Stellen an denen merkwürdige Überlappungen von weiten Hosen unter engen Oberteilen zu sehen sind. Das erinnert ein bisschen an die gute alte Paperdoll, die ich als Kind hatte.