Sketchnotes üben im Alltag

Sketchnotes ist ein Begriff für „visuell aufgewertete Notizen“ – also Informationen, die man irgendwo aufnimmt, die nicht nur in schriftlicher sondern zusätzlich noch grafischer Form festgehalten werden. Das macht die Notizen nicht nur hübscher, sondern kann auch für die Verarbeitungen der Informationen wirklich hilfreich sein, da wir Menschen doch sehr visuelle Wesen sind. Sketchnotes sind im Moment auf vielen Veranstaltungen, von Barcamp bis Webmontag, oder auch auf Twitter und Instagram ein großes Thema. Auch ich habe mir in letzter Zeit einige Vorträge und Videos darüber angehört bzw. angesehen und bin vom Sketchnote-Fieber gepackt.

Beim Sketchnoting geht es nicht um ästhetisch ansprechende Zeichnungen, sondern darum, möglichst einfach und schnell Inhalt darzustellen, egal ob für sich allein oder auf einem großen Flipchart für weitere Zuhörer. Die Ausrede „Ich kann aber nicht zeichnen“ zieht hier also nicht. Dennoch gilt auch für Sketchnotes, dass Übung den Meister macht. Einmal die Übung von Formen und Figuren, damit sie möglichst ohne nachzudenken schnell gelingen, und zweitens auch die Entscheidung, als welches Symbol man den Inhalt darstellen könnte.

Wenn man nun nicht gerade berufsbedingt von Veranstaltung zu Veranstaltung tingelt oder Zeit und Lust hat, TEDtalks zu gucken und diese dabei mitzusketchen, hat man aber nicht so viele Gelegenheiten dazu, diese Fähigkeiten zu üben. Insbesondere der zweite Part – die Entscheidung für ein Symbol – erfordert ein wenig Kreativität, um sich selbst Übungsgelegenheiten zu schaffen. Ich habe mal meine bisherigen Ideen gesammelt und mit weiteren aus meinem Netzwerk ergänzt – vielleicht ist für euch ja auch etwas dabei, was sich einfach in den Alltag integrieren lässt und somit nicht viel Extrazeit in Anspruch nimmt.
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