Nebenbei Teil 2

Trotz gutem Wetter mal schnell was zu Hause gehandwerkelt: Ein weiteres Wallart, diesmal aber fürs Schlafzimmer das gerade nach und nach neu eingerichtet wird. Alles was man dafür braucht sind ein Holzbrett, ggf. Farbe in der man es lackieren will, Nägel, ein Hammer und Wolle. Motiv aufs Brett vorzeichnen. Wenn ihr es danach nicht mehr lackiert solltet ihr lieber Kreide oder etwas ähnlich leicht entfernbares nehmen als einen Bleistift, der sich nur schlecht von bereits lackiertem Holz entfernen lässt! Dann auf den Linien der Reihe nach Nägel einschlagen. Tipp damit die Nachbarn wegen euch keine Mietminderung einreichen: Ein stabiles Kissen oder eine Decke zwischen Holz und Boden platzieren, das verhindert auch gleichzeitig, dass das Parkett zerkratzt falls mal ein Nagel durch das Brett durchgehen sollte. Und ein Gummi-Aufsatz für den Hammer dämmt die Geräuschkulisse noch extrem weiter nach unten. Noch ein Tipp: Es gibt manchmal bei IKEA-Möbeln solche Plastikteile als Nagel-Hilfe, damit kann man den Abstand den die Nägel haben schön gleichmäßig gestalten und außerdem versinkt dann auch kein Nagel ganz im Brett weil man doch seine eigene Kraft überschätzt hat.
Anschließend die Platte lackieren (falls hier und da ein Riss im Holz entsteht wird er so gleich kaschiert, außerdem fallen die Nägel weniger auf wenn sie die selbe Farbe wie der Untergrund haben).
Dann mit Wolle kreuz und quer von Nagel zu Nagel hangeln. Dabei auch hier und da mal außen an den Nägeln entlang, um die Außenlinie gut sichtbar zu machen. Am Ende irgendwo verknoten und den letzten Schnipsel tief unter den anderen Fäden verstecken, und fertig!

Und, was machst du so nebenbei?

Wenn mich gelegentlich ein Anflug von Wahnsinn befällt und ich behaupte, Langeweile zu haben, muss ich mich mit irgendwelchen Dingen beschäftigen. Gerne sowas, was die Finger beschäftigt und am Ende vielleicht sogar noch nett anzusehen ist (wenigstens halbwegs). Deshalb stricke ich im Winter gerne mal, aber ich nähe auch gelegentlich was und relativ häufig greife ich in irgendeiner Art und Weise zu Schere und Papier. Oder auch Pappe. Oder, wie in letzter Zeit dank lieber Spenden meiner Freunde, auch mal zu leeren Toilettenpapierrollen. Und damit ihr auch mal seht, was ich damit mache, habe ich den Prozess letztes Mal ein klein wenig dokumentiert (jaja, irgendwann kaufe ich mir auch noch mal ne gute Kamera):
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