Tag Archive für web2.0 Tool

Endlich ToDo Listen, die für mich funktionieren!

Ich suchte ja schon vor längerer Zeit nach guten ToDo-Managern, Apps, Listen oder wie auch immer das jetzt genannt wird. Ich könnte nun philosophisch werden und sagen, dass ich eigentlich nur etwas suchte, dass mir die Arbeit abnimmt, denn egal wie viel man da einträgt, abgearbeitet wird es dadurch auch nicht. Aber ich bin ja eigentlich kein großer Philosoph, deswegen spar ich mir weitere Ausführungen darüber und nenne jetzt meine Lösungen – denn ja, die große Antwort liegt nicht in einem Ding allein. Für mich sind es genau zwei: Wunderlist und Strike.

MarkUps mit Markup.io – markieren, kommentieren, teilen

Ich hab mal wieder ein wunderbares Tool entdeckt, dass ich euch nicht vorenthalten will! Es eignet sich vor allem für kollaboratives Arbeiten mit Websites, und außerdem macht es auch ziemlich Spaß. Es geht um das gerade mal 6 Tage alte Tool MarkUp.io, mit dem man auf Webseiten rumkritzeln und Kommentare schreiben kann. Vor allem nützlich für Leute, die gemeinsam an Projekten arbeiten und dem Kollegen, der nicht unbedingt im selben Raum sitzt, einen bestimmten Punkt zeigen wollen, oder einfach Anmerkungen direkt an verschiedenen Stellen platzieren.

Für gewöhnlich macht man das, indem man einen Screenshot der Webseite in das Bildbearbeitungsprogramm seiner Wahl zieht, und dann mit Pfeilen, Unterstreichungen und Texten darauf rumkritzelt. Mit MarkUp spart man sich den Screenshot und außerdem das Übertragen der Datei – denn für jede bearbeitete Seite gibt es eine Share-Funktion, die auf eine individuelle URL verweist, die man dem Kollegen einfach schicken kann. Ein weiterer Vorteil auf längeren Seiten ist, dass man sich das ein-Screenshot-pro-Bildschirmhöhe-Gedöns spart. Das Tool zeigt ja die Seite in voller Länge an.

Was ziehe ich heute an? Mango Mix & Match Tool

[Trigami-Review]

Die spanische Modemarke Mango hat vor kurzem eine Seite namens waszieheichheuteanbymango.com veröffentlicht, auf der man nicht nur aktuelle Kollektionen bewundern kann, sondern auf dem Blog allgemeine Style-Tipps und auch sonst alles, was das Fashionista-Herz begehrt, lesen kann. Wenn man über die etwas höheren Ladezeiten, wie bei Mode-Seiten üblich, hinwegsieht, finde man auch einige sozialen Funktionen, die über Facebook-Connect funktionieren. Liken und Kommentieren neben “Teilen” natürlich, aber auch eigene Favouriten und Videos mit Shooting-Making-ofs sind verlinkt.

Besonders interessant ist dort auf jeden Fall das Tool namens Mix & Match, bei dem man sich nach Herzenslust durch die Kollektion klicken und alles einer “virtuellen Barbie” anziehen kann. Das Besondere: Hosen, Röcke, Oberteile und Accessoires wie Taschen und Schmuck lassen sich wirklich gut auf der miteinander kombinieren, und man bekommt so einen realistischen Eindruck davon, wie die verschiedenen Produkte zusammenpassen (oder auch nicht). Technisch betrachtet ist das Tool sehr ausgereift, es gibt nur wenige Stellen an denen merkwürdige Überlappungen von weiten Hosen unter engen Oberteilen zu sehen sind. Das erinnert ein bisschen an die gute alte Paperdoll, die ich als Kind hatte.

Wie viele deiner Facebook-Freunde kennst du wirklich? [Tool]

Bereits seit der Welt Kompakt Werbeoffensive wissen wir: “Wir haben online so viele Freunde, dass wir ein neues Wort für die echten brauchen”. Auch wenn wir damit nicht zwangsläufig gleich reif für eine neue (oder überhaupt eine…) Zeitung sind, beschreibt dieser Spruch sehr gut den Stand der Dinge. Erst kürzlich ergab sich ein interessantes Gespräch mit einem Bekannten, aus dem hervorging, dass selbst “wir Onliner” manchmal Probleme mit einer solchen Unterscheidung haben. Echte Freunde, online Freunde, “Real life Freunde”, virtuelle Freunde… Naja, das Wort allein ist eigentlich auch nicht das Wichtigste.

Es gibt ja so Leute, zu denen ich mich selbst bis vor einiger Zeit auch zählte, die auf Facebook und Co von vorneherein nur richtige Freunde annehmen. Doch irgendwann stellte zumindest ich fest, dass die Leute die ich dort annahm – trotz des eisernen Vorsatzes – irgendwann zu weitestgehend Fremden werden. Klar, jeden schon mal getroffen, aber was heißt das schon?

Wenn jetzt jemand unter euch immer noch der festen Überzeugung ist, nur echte Freunde bei Facebook zu haben, dann probiert doch mal das folgende Tool aus: How Many Friends Do You Know? Im Anschluss ärgert ihr euch dann vielleicht genauso wie ich über die Leute mit den lustigen Namen wie Andy G. Wehre von denen ihr sofort wisst, dass sie Andreas heißen und das auch eingetippt habt… Oder über die tausendfachen Statement-Bilder und ach so witzigen Piktogramme, die manche Leute lieber als echte Profilbilder haben.