Kennt ihr noch friendfeed oder lifestream.fm? Vielleicht habt ihr da ja auch noch eine Kartei-Leiche herumliegen, so wie ich. Diese und ähnliche Services nennt man Aggregator, weil sie die Inhalte all der benutzen Networks zusammenführen und schön übersichtlich zusammenstellen. Und man kann sich nochmal mit allen möglichen Leuten anfreunden. Mittlerweile finden das viele Leute recht sinnlos, und eigentlich ist es das auch (für den durchschnittlichen Anwendungsfall jedenfalls).

Dann kamen digitale Visitenkarten wieder in Mode, sowas wie flavours.me oder about.me und noch andere. Im Gegensatz zu früher schreibt man da aber nicht mehr Postanschrift, Telefonnummer und E-Mail hin, sondern verbindet die Konten von Twitter, Facebook und so weiter damit und hat so eine leicht zu merkende, kurze Adresse, die man jemandem den man kennen gelernt hat nennen kann, und der kann dort gleich sehen auf welchen Netzwerken man so alles ist und sich gegebenenfalls vernetzen. Kann man machen.

Heute will ich euch aber von einer interessanten Art von Aggregator erzählen, der alles besser macht – sonst würde sich der Beitrag ja nicht lohnen.

memolane logo

Memolane heißt der Service, befindet sich derzeit noch in einer geschlossenen Beta und besticht nicht nur durch hübsches Design und gute Usability, sondern vor allem durch den Sinn hinter den Funktionen. Auf Memolane werden einmal täglich alle Beiträge der Netzwerke geladen (ihr wollt Echtzeit? Ihr seid verwöhnt!), die Streams von Freunden verstopfen die vertikale Zeitleiste dabei aber nicht – kein Mashup aller Freunde also. Und die schönste und meines Erachtens zentrale Funktion von Memolane: Ich kann stories erstellen.